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Die Wahrheit über Ihre Partnersuche

Die Weihnachtstage sind gute Zeiten, um sich zu besinnen – viel besser als Sylvester, wenn viele im Vollrausch beschließen, ihr Leben zu verändern, um es am ersten Januar schon wieder vergessen zu haben: Nächstes Jahr wird man dieselben Prozeduren mit denselben Fehlern durchführen wie letztes Jahr – nicht wahr, „The same procedure as every year, James“.

Weil ich ständig sage: „Sie können sich nicht ihr Fell waschen, ohne sich nass zu machen“, und weil Ihnen das vielleicht zum Hals heraushängt, will ich diesmal jemand anderen zitieren, nämlich Nina Deißler. Sie hat sicherlich neben dem ideellen Interesse auch ein kommerzielles Interesse, so etwas zu veröffentlichen, aber das ändert nichts an den Tatsachen.
Sie stellt fest:

(

Es ist) … interessant, wie viele Menschen hoffen, es gäbe eine “einfachere Lösung“ als sich selbst zu verändern und Neues zu üben.

Nun, diese „einfachere Lösung“ gibt es nicht. Ich kann Ihnen kurz erklären, warum:

Problem entstehen beim Menschen in jeder Sekunde seines Lebens. Das macht nicht, weil er je beständig Lösungen dafür hat. Erst, wenn die Lösungen nicht mehr greifen, wird er sich bewusst, dass ein Problem existiert. Es mag sein, dass es später nie mehr auftaucht, dann war es eine montane Störung. Es kann aber eben auch sein, dass sich das Problem verfestigt: Wer jahrelang einen Partner sucht und keinen findet, hat voraussichtlich ein Problem dieser Art. Wer jetzt noch erwartet, eine einfache Lösung zu finden, verschleiert damit das Kernproblem. Er wird neue Probleme bekommen, die er dann auch wieder bearbeiten muss und da er voraussichtlich wieder nach „einfachen Lösungen“ sucht, wird sein Zustand immer erbärmlicher.

Auch ich habe – ähnlich wie Frau Deißler – kein Mitleid mit diesen Menschen. Denn der Großteil von ihnen ist nicht nur erfolglos bei der Partnersuche, sondern weigert sich oft in arroganter Wiese, irgendeinen Rat anzunehmen.

Das Hauptproblem, das die meisten partnersuchenden Menschen haben, ist längst erkannt: Die Suche nach „dem Einen“, also dem einen, alles erfüllenden Traumpartner. Aber es gibt noch viel weitere Gründe, die ich zwischen Weihnachten und Neujahr behandeln werden. Morgen können Sie erst einmal eine Liste der Möglichkeiten lesen, ganz sicher zu versagen.

Heute will ich Ihnen nur soviel verraten: Sobald Sie Superlative verwenden, haben sie schon einen Schritt Richtung Abgrund gemacht – und selbst wenn Ihnen die Partneragenturen teilweise vorsülzen, dass sie mit ihnen Ihren Traumpartner finden, sollten Sie persönlich sich darauf einstellen, keinen Partner zu suchen, der in ihrem Traum entspricht, sondern eher einen, der Sie so akzeptiert, wie Sie sind.

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