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Online-Partnervermittler: Gleich wie ein Ei dem anderen?

(Liebepur, 22. August 2009 – © 2009 by Liebepur) Nicht erst seit dem Markteintritt von eDarling in das Geschäft mit der Online-Partnervermittlung taucht eine Frage immer häufiger auf: Gibt es eigentlich wirklich nennenswerte Unterschiede zwischen den Online-Partnervermittlern („Matchmakern“) im Internet oder gleichen sie einander wie ein Ei dem andren?

Versuchen wir es einmal zu ergründen. Zunächst unterscheiden sich alle Anbieter als Gruppe von sogenannten Single-Börsen oder Single-Communities. Den Unterschied bemerkt jeder, der sich dort anmeldet: Man muss einen Fragebogen ausfüllen, den ohne ihn kommt keiner dieser Unternehmen aus. Wie die Liebepur bereits mehrfach schrieb, ist dies kein Bonus dieser Unternehmen, sondern ihre Geschäftsgrundlage: Ohne den Fragebogen ist keine Online-Partnervermittlung möglich.

So gut wie alle Partnervermittler werben mit drei Argumenten: Wissenschaftlichkeit, Seriosität und Exklusivität. Lediglich beim letzten Argument sind marginale Unterschiede zu erkennen, wie wir noch sehen werden.

Der Vorreiter und Marktführer: PARSHIP

Man kann nicht über Online-Partnervermittler schreiben, ohne den Namen PARSHIP zu erwähnen. Das alte Prinzip der Anzeigen in der Wochenzeitschrift DIE ZEIT schimmert noch ein bisschen durch: Etwas teurer, etwas exklusiver und ein hoher Frauenanteil war das Geheimnis der ZEIT-Anzeigen, das von PARSHIP weitgehend adaptiert wurde. Man muss dazu sagen, dass es zur Zeit der Gründung von PARSHIP im Jahre 2001 noch gar nicht so sicher war, ob man die Preise durchsetzen konnte und ob sich tatsächlich genügend Frauen für das Internet-Dating interessieren würden.

PARSHIP ist heute nicht nur eindeutiger Marktführer, sondern konnte das im Ursprung geplante Konzept bis heute überwiegend erhalten. Die Öffnung zum europäischen Markt ist inzwischen ebenfalls weitgehend gelungen, und zudem hat man mit dem Kooperationspartner Friendscout24.de auch einen Arm in das Marktpotenzial der Single-Börsen-Mitglieder ausgestreckt.

Der Konkurrent um die Eliten: ElitePartner

Das natürliche Prinzip der Ökonomie unserer Tage heißt Wettbewerb, und dies führte bald zur Gründung von ElitePartner im April 2004. Der Name sollte Programm sein: Man warb nicht nur mit einem besonders hohen Frauenanteil, sondern auch mit einem großen „Akademikeranteil“ und betonte neben der Seriosität vor allem die Wissenschaftlichkeit: Noch heute legt diese Vermittlung einen ungeheuren Wert auf psychologische Hintergründe der Partnersuche. Von Europäisierung oder gar Internationalisierung ist bei ElitePartner allerdings nicht viel zu bemerken, was etwas verwundert, da die Eliten heute eben auch oft internationale Verbindungen eingehen.

Die Überbetonung von Akademikern und Eliten, die bei den beiden zuvor genannten Unternehmen überall durchschimmert, regte zu Neugründungen an.

Interessant für Sie? Dann lesen Sie den zweiten Teil hier am Montag

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