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PARSHIP: Beziehungen schaffen, in denen Seitensprünge nicht nötig sind

In den letzten Monaten hatte ich kaum mehr Gespräche mit den Geschäftsführern der großen Dating-Unternehmen. Vor einigen Tagen bekam ich aber Gelegenheit, mit Peter F. Schmid, dem CEO der PARSHIP GmbH zu sprechen. Eigentlich sollte es nur um Casual Dating gehen – aber mich interessierte natürlich die Zukunft des Online-Dating aus der Sicht von PARSHIP.

Liebepur: Herr Schmid, Sie haben öffentlich im Namen von PARSHIP gegen das sogenannte „Causal Dating“ Stellung bezogen. Welche Motive hat PARSHIP, sich für moralische Fragen zu interessieren?

Peter F. Schmid: Das Anliegen von PARSHIP geht klar in eine andere Richtung als Casual Dating. Unsere Aufgabe ist es, Menschen in stabile und harmonische Partnerschaften zu bringen. Menschen in Partnerschaften sind einerseits glücklicher, andererseits sind sie die Stütze einer funktionierenden Gesellschaft. Wir halten Partnerschaften daher für ein schützenswertes Gut. Nach unseren Erkenntnissen macht Untreue Partnerschaften aber kaputt. Das kann nicht in unser aller Interesse sein.

Liebepur: Sie sagen, Casual Dating Anbieter würde eine „gesellschaftliche Fehlentwicklung“ fördern. Offenbar besteht doch aber ein Bedarf, sonst würden derartige Unternehmen nicht florieren. Könnte man nicht argumentieren, dass diese Unternehmen eine Lücke im Gefüge der erotischen Bedürfnisse füllen?

Peter F. Schmid: Seitensprünge sind Betrug am Partner – eine sehr bröckelige Basis für eine Beziehung. Wir haben ein anderes Verständnis von Partnerschaft: PARSHIP möchte Beziehungen schaffen, in denen Seitensprünge nicht nötig sind. Oder wir wollen zumindest mit unserem wissenschaftlichen Verfahren erreichen, dass Partner mit dem Problem Seitensprung umgehen können, indem sie die Gefahr erkennen, sie besprechen und bestenfalls gemeinsam aus der Welt schaffen.

Liebepur: Ich will Sie einmal aus der umgekehrten Sicht fragen: Welchen Beitrag leistet PARSHIP konkret, um verlässliche, lang anhaltende Beziehungen zu vermitteln? Könnten Sie den Lesern der “Liebepur” dazu auch Zahlen nennen, etwa wie haltbar PARSHIP-Beziehungen sind und welchen Anteil PARSHIP an den deutschen Eheschließungen hat?

Peter F. Schmid: Unser PARSHIP-Prinzip ist so angelegt, dass es Menschen zusammenbringt, die aufgrund ihrer persönlichen Eigenschaften sehr gut miteinander auskommen. Bestenfalls verlieben sie sich auch noch ineinander – das tun laut Feedback ehemaliger Mitglieder rund 38 Prozent. Mich motiviert diese Zahl enorm! Da wir die ersten in der Branche waren und Marktführer sind, kann man zudem davon ausgehen, dass wir die meisten Paare in Deutschland zusammengebracht haben: Wir gehen von mehreren zehntausend gestifteten Partnerschaften seit 2001 aus – aber es gibt leider keine Meldepflicht für das persönliche Glück.

Wir sind aber mit unseren Paaren in Kontakt, und erforschen, wie sich deren Partnerschaften entwickeln. Aber es ist nicht einfach, wissenschaftlich fundierte Zahlen zur Beständigkeit zu liefern, da es viele externe Faktoren gibt, die für das Gelingen einer Beziehung eine Rolle spielen. Glücklicherweise halten uns viele Paare auf dem Laufenden und schicken Hochzeits- und Babyfotos – unsere interne Fotogalerie spricht hier Bände. Hören Sie sich in Ihrem persönlichen Umfeld um – erfahrungsgemäß finden sich dort immer einige PARSHIP-Paare.

Liebepur: PARSHIP steht im Grunde nicht in Konkurrenz zu Casual Dating Unternehmen, das Sie ein anderes Marktsegment bedienen. Der Markt der Partneragenturen wuchs in den letzten Jahren zwar stetig, aber Sie haben auch immer mehr Mitwerber bekommen. Dies geht soweit, dass der Interessent zwischen den Anbietern kaum noch unterscheiden kann – insbesondere die Fernsehwerbung erinnert ein wenig an das „weißeste Weiß meines Lebens“. Wie können Sie auf diesem Markt ihre Alleinstellungsmerkmale durchsetzen und wie würden Sie diese benennen?

Peter F. Schmid: Wir sind Pionier der Branche und heute die führende Online-Partneragentur in Deutschland und Europa. Das heißt: Wir haben bis heute fast 10 Jahre Erfahrungen sammeln können – ein klarer Vorteil in dem umkämpften Markt! Zudem sind wir profitabel und können gezielt in unseren hochwertigen Service und ein immer besseres Matching investieren. Das wird uns die Marktführerschaft langfristig sichern.

Liebepur: Die Prognosen über die Zukunft der Online-Dating-Branche sind nicht durchgehend positiv. Sowohl die Online-Suche via FACEBOOK wie auch eine gewisse Rückkehr zur Partnerwahl „vor Ort“ machen Flirt- und Singlebörsen zu schaffen. Wie sehen Sie persönlich die Partnerwahl in fünf Jahren?

Peter F. Schmid: Ich habe dazu eine eigene Prognose: In 5 Jahren wird das Internet auf Platz 1 der Orte sein, wo man seinen Partner findet. Die veränderten Rahmenbedingungen, die immer mehr Zeitmangel, Karrieredruck und späte Familienplanung mit sich bringen, werden das Internet zum aussichtsreichsten Suchort machen. Natürlich wird auch Facebook seinen Anteil daran haben und viele, vor allem sehr junge Menschen, werden Social Communities zum Dating und Flirting nutzen. Aber wenn Menschen wirklich ernsthaft nach einem Partner suchen, sind sie bei uns nun einmal am besten aufgehoben. Das wird auch in Zukunft so sein: Die Möglichkeit der diskreten Suche in einem Umfeld, in dem ich garantiert auf Menschen treffe, die nach objektiven, wissenschaftlichen Gesichtspunkten gut zu mir passen und die auch den Wunsch nach einer festen Partnerschaft haben, wird unser Wachstum maßgeblich vorantreiben. Und wir investieren gezielt darin, dass Menschen bei uns auch immer besser finden können.

Liebepur: Herr Schmid, wie danken Ihnen für das aufschlussreiche Gespräch.

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