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Die Woche in Nikolaus: Liebesserie, gute Mädchen und böse Knaben

Die Liebe kommt heute mal als gute Liebe, mal als böse Liebe. Was gut und was böse ist, entscheiden (mit Recht) kluge Juristen und (zu Unrecht) einfältige Kirchgänger(innen), Feministinnen, Ideologinnen und Ideologen. So haben wir denn die Situation, dass sich die Moral immer noch am Apostel Paulus festmacht. Der glaubte einst, Ehelosigkeit sei am besten für den Menschen, Ehe sei erträglich wegen der Unzucht, die sonst stattfinden würde, und die Lust am anderen Geschlecht außerhalb der Ehe (oder festen Beziehung) sei Sünde. Boing! Bonig! Boing! Die Liebe hat aber nun mal unbequeme Halbschwestern wie etwa die Wollust. Diese Schwestern gehören aber auch zur Familie – dies mal an all die moralinsauren Gehirne, die da draußen herumspringen.

Die Huren und die Charakterfrage

Die Prostitutionsdebatte ist noch lange nicht zu Ende. Wer will eigentlich wen vor was schützen? Im Grund geht die ganze Debatte darum, dass sogenannte „Freier“ nach dem Wunsch der Feministinnen elendigliche Dreckschweine sind. Nur merkwürdig, dass sich inzwischen Gutmenschen und sogar Bundestagsabgeordnete diese Meinung zu eigen machen. Angeblich ist es nun sogar eine Charakterfrage, ob der Mann „Liebesdienste“ in Anspruch nimmt.

Interessante neue Serie über die Liebe

Ich habe eine neue, nicht ganz bequeme Serie über die Liebe aufgelegt. Sie beschäftigt sich mit alten und neuen wissenschaftlichen, philosophischen, literarischen und logischen Gedanken zur Liebe und setzt dabei jeweils auf einer Art „Modell“ auf. So behandele ich in „Die Pyramide auf den Kopf stellen“ die Auswirkungen eines pyramidenförmigen Liebesmodells. Das Motto ist „Die Liebe findet jetzt statt“ und versucht, jedes Modell auf die Person, also auf SIE herunterzubrechen. Zur Serie gehören auch die Artikel über die Verwandtschaft zwischen Liebe und Musik, einer über das „erotische Kapital“, das junge Frauen bilden können (und sollen) – und über die sinnlose Glorifizierung des „Ersten Mals“. Dazu noch etwas über „Macht Sex Normal“ und über die „Sexualaufklärung„, die eigentlich nichts aussagt über die Lust – und darüber, das Lustgewinn auch eine Frage des Lernens ist.

Online-Dating mit „Geschmäckle“

Wie Sie sicher erkannt haben, heißt die Kolumne diesmal nicht „die Woche in Dating“ – denn Online-Dating ist hier zwar ein Thema, aber eigentlich ist es die Liebe, die Partnersuche, die Suche nach Lust und Erfüllung. Online-Dating hat inzwischen ein „Geschmäckle“ bekommen, wie der Schwabe sagt: Jeder Anbieter von fragwürdigen Sex-Portalen behauptet, Online-Dating zu betrieben, und „so ganz koscher“ sind auch andere Unternehmen der Branche nicht. Was soll nun aus Online-Dating werden? Ideen sind gefragt.

Wie Online-Dating vielleicht besser nicht sein sollte, beschreibe ich in diesem Artikel. Lust, mit Sex-Roboterinnen, Lockvögelinnen und femininen Sinnbildern zu reden? Ja – na denn mal los.

Presse – plapper, plapper, plapper

Die deutsche Presse ist wirklich zu bedauern: Völlig kritiklos plappern die Bürgerblätter nach, was ihnen US-amerikansiche „Forscher“ vorplappern. Ach, wie lieben wir die Krokodilstränen von Frauen, die beim „ersten Mal“ keinen Prinzen im Bett hatten. Darf man mal fragen, was der Blödsinn soll?

Die Freuden der Rute und der Nikolaus

Filzläuse sind derzeit kein Thema – Nikoläuse schon. Weit ab vom angeblich „historischen“ Gutmenschen feiern heute die Bürger die Rotmütze mit Püschel und Bademantel als „Nikolaus“. Oh, Isidor Fezekazi sei gepriesen – sie schrieb uns noch einen Artikel überein artiges, unartiges Mädchen. Einen kritisch-satirischen Beitrag dazu, was der Knecht Ruprecht oder der Krampus mit der Huren-Diskussion zu tun haben, gefällig?

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Zwischen Humor und ernst steht eine Rede an die Damen – sie wird weitgehend ungehört verhallen und sagt nur eines aus: Liebt mit dem Körper, liebt mit euren Gefühlen, aber liebt nicht mit dem Gehirn – das ist viel zu schade dazu.

Zwischen Humor und Geschmacklosigkeit steht sicherlich eine Anzeige, in der ein (katholischer?) Pfarrer und ein junger Mann als „Ehepaar“ bezeichnet werden, ebenso wie eine Nonne und eine sexy Schottenrockträgerin.

Der reine Humor kommt nicht zu kurz: Das Geläut des Mannes ist in der Hose. Ja, wo denn sonst … süßer die Glocken nie klingen, als zu der Weie-hei-nachtszeit.

Von uns über uns

Einen schönen, lustvollen Advent und für die Stiefel- und Schuhliebhaber (das hättet ich auch anders sagen können) noch einen schönen Nikolaus.

Unsere Leserinnen und Leser möchte ich noch auf eine Aktion hinweisen: SIE dürfen uns sagen, über was wir in der Liebe schreiben sollen. Wenn das nichts ist, was bitte dann? Und nicht ganz zuletzt – wenn SIE einen Partner suchen, warum lassen SIE es uns nicht wissen? Wir freuen uns auf IHRE Geschichte!

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