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Der richtige Riecher für Publikumsinteresse: Trennungsschmerz

Die Tageszeitung DIE WELT beschäftigt sich mit dem Phänomen des Trennungsschmerzes, und dies nicht von ungefähr: PARSHIP hatte offenbar den richtigen „Riecher“, als die Online-Partneragentur vor einiger zeit eine Pressemeldung herausgab, dass der Trennungsschmerz „durchschnittlich 19 Monate“ dauert.

Wie Sie sicherlich wissen, stören mich Substantivierungen dieser Art. „Der Trennungsschmerz“ existiert nicht, sondern Menschen empfinden die Folgen durchaus sehr differenziert verlaufender Trennungen sehr unterschiedlich und gehen mit deren Folgen auch verschiedenartig um. Doch das lässt sich schwer als Information vermarkten. „Der Trennungsschmerz dauert durchschnittlich 19 Monate“ ist da griffiger oder gar „19 Monate gebrochenes Herz“, wie ein Online-Dienst gerade titelte.

Ich hatte das Thema ja schon einmal aufgegriffen und will es nicht noch einmal strapazieren, und nur noch soviel dazu sagen: „19 Monate“ könnte sich auch als statistisches Phänomen erweisen. Es könnet dadurch zustande kommen, dass Menschen mit einer langen Leidenszeit sehr stark in die Statistik eingehen, während solche mit einer kurzen Leidenszeit nicht weiter auffallen. Sie können dies an Beispielen selbst ausrechnen, ich will hier keine Mathematikstunden geben.

Im Interview werden sehr interessante Fakten angesprochen, deswegen sollten Sie es durchaus lesen. Insbesondere spricht Psychologe Markus Ernst dabei darüber, ob sogenannte „Freundesnetzwerke“ im virtuellen Raum, wie beispielsweise Facebook, wirklich einen Nutzen bei Trennungen haben.

Die Liebepur behandelte das Thema bereits zuvor, nämlich als Trennung und Neusuche. Ferner wiesen wir bereits auf das Trennungsschmerforum hin, sozusagen ein virtueller Kummerkasten für gegenseitige Hilfe. In den Aussagen nicht unbedingt nach meinem Geschmack, aber für viele Menschen möglicherweise hilfreich, vor allem für solche, denen Trost vor Rat geht.

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