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Privaträume sind immer noch beliebte Treffpunkte fürs Blind Date

Die meisten Singles gehen bei ihrem Blind Date offenbar inzwischen vorsichtig zu Werke. Dies ist jedenfalls das hervorstechende Ergebnis einer Umfrage des „Singlebörsen-Vergleichs“. Immer verabredeten sich gute 61 Prozent der Schweizer Singles beim ersten Treffen in Cafés oder Restaurants. Allerdings nutzten 18 Prozent der Befragten Privaträume für das erste Date, was allgemein als gefährlich angesehen wird. Deutlich leichtsinniger sollen laut der gleichen Studie noch Österreicher und Niederländer sein – dort nutzten rund 30 Prozent die eigene Wohnung.

Der Szenenkenner Hennig Wiechers vom Singlebörsen-Vergleich war überrascht von diesen Zahlen. Er sagte dazu, insbesonders Frauen müssten befürchten, dass sich der angeblich „einfühlsame Sonnyboy aus dem Chat“ am Ende als „Stalker, Trickdieb oder Vergewaltiger“ entpuppen könnte, der nach dem Treffen dann „wieder in der Anonymität des Internets“ verschwände.

Hinzufügen sollte ich vielleicht noch, dass Männer keinesfalls immer Täter sind, sondern auch Opfer werden können. Sie müssen beispielsweise damit rechnen, dass in der Wohnungen noch weitere Personen lauern, die alles andere als Liebespläne haben. Auch die Erpressung mit Bildmaterial, das in zuvor präparierten Räumen aufgenommen wurde, wird immer mehr zur Männerfalle – allerdings kann dies Frauen in gleicher Weise treffen. In diesem Zusammenhang kann ich auch nur davor warnen, unvorsichtig mit Kontakten in sogenannten „Seitensprungagenturen“ umzugehen. Ihre Partnerin könnte ein Lockvogel, eine Detektivin, eine Journalistin oder eine Erpresserin sein. Zwar sind die Motive dieser Personen unterschiedlich, aber sie alle könnten Ihnen in irgendeiner Form schaden, wenn sie ein gewisses Ansehen zu verlieren haben.

Noch ein Tipp: Menschen mit krimineller Veranlagung verschwenden meist keine Zeit an selbstbewusste Personen, sondern suchen sich ihre Opfer unter den Schwachen. Veröffentlichen Sie daher nie und nimmer, dass sie etwas befürchten, Enttäuschungen hinter sich haben oder sich dringend nach Liebe sehnen. Übrigens schauen Kriminelle bei den Fotos sehr genau hin: Vor einiger Zeit fiel dem Autor dieser Zeilen ein Foto in die Hände, auf dem ein Brief mit der Adresse der Person deutlich hinter ihr zu erkennen war.

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