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Männer haben angeblich einheitliche Schönheitsideale, Frauen nicht

Bevor Sie sich wundern: Die Wissenschaft hat angeblich mal wieder etwas festgestellt: Männer sollen ein einheitliches Schönheitsideal bei Frauen bevorzugen, während Frauen sehr unterschiedliche Schönheitsideale bei Männern haben.

Um dies „festzustellen“, hatte man 4000 Probanden mal wieder (wie oft eigentlich noch?) Fotos von 18-25-Jährigen gezeigt, deren Schönheit bewertet werden sollte – eine Art „Hot or Not“ nach Wissenschaftlermanier also. Die Teilnehmer selber waren zwischen 18 und über 70 Jahre alt.

Was kam heraus? Sie werden sich nicht wundern, wenn ich schreibe: das, was bei solchen Studien eigentlich immer herauskommt: Männer reagierten hauptsächlich auf ein verführerisches Äußeres und eine schlanke Figur, während Frauen weitaus differenziertere Maßstäbe an die Männer anlegten.

Daraus wurden – wieder ausgesprochen typisch für die populistischen Wissenschaftler unserer Zeit – einige voreilige Rückschlüsse auf den Datingmarkt gezogen. Allerdings hätte es kaum der Studie bedurft, um festzustellen: „Diese Unterschiede haben Auswirkungen auf die unterschiedlichen Erfahrungen und Strategien, die wir von Männern und Frauen am Datingmarkt erwarten können“, was in vulgo heißt: „Männer und Frauen haben unterschiedliche Verhaltensweisen bei der Partnersuche“. Das allerdings lernt bereits jeder Schüler, wenn er das erste Mal auf Frauenpirsch geht.

Die Wissenschaft hat also mal wieder etwas „festgestellt“ und daraus ebenso voreilige wie sinnlose Schlüsse abgeleitet.

Rollen wir es noch mal auf?

Beim Flirt (der ja dem Dating oft vorausgeht) sitzen keine Fotos herum, sondern Menschen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit etwas ausstrahlen, das aus Fotos gar nicht ersichtlich ist. Bestenfalls könnte man auf das Online-Dating zurückgreifen, bei dem das Foto ja zunächst eine gewisse Rolle spielt – freilich nicht allein. Aber diese Sparte hatten die Wissenschaftler gar nicht im Auge – und statt dessen werden wir vom Psychologen Dustin Wood mit Mutmaßungen überschüttet, die jeder Grundlage entbehren – dies ist ebenfalls nicht mehr untypisch für die heutige Wissenschaft.

Zitate nach:sciencedaily
Aufgrund einer Pressemitteilung von wfu.edu
In Deutschland nachzulesen bei Heise.
Information gefunden via mme. nocturne

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