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Sand in die Augen gestreut – die Anzahl der Mitglieder

Dies ist der zweite Teil von vier Teilen über die Neugründung von Singlebörsen. Gestern befasste sich unser Autor mit dem Potenzial an Singles, das tatsächlich zur Verfügung steht – weniger als viele Gründer denken. Heute ist die Gigantomanie in der Branche dran – wie viele Mitglieder haben Singlebörsen wirklich? Der erste Schock: Viel weniger, als Sie sich jemals vorstellen konnten. Hatten Sie den ersten Teil gelesen? Dort können sie die Wahrheit über die Größe des Marktes erfahren.

Bei der Partnersuche kann man sich ganz schön nass machen

Meist reicht das Potenzial nur knapp für Großstädte

Anhand der wenigen Unternehmen, die tatsächlich Zahlen veröffentlichen, kann man feststellen, dass man mit 200.000 „echten“ (1) Mitgliedern bereits in der Oberliga spielt – falls diese Zahl in Deutschland überhaupt erreicht wird. Hält man nun die von der Liebepur als mathematische Untergrenze für erfolgreiche Partnersuche errechnete Zahl von 100.000 zahlenden Mitgliedern dagegen, so wird deutlich, wie wenige Unternehmen effizient bis in die kleineren Städte hinein arbeiten können. Nur in den sogenannten „Single-Hochburgen“ würden sich bei unseren 12.000 angenommenen Mitgliedern noch genügen Paarungen finden. (Bei Städten ab etwa 500.000 Einwohnern) Diese Zahlen ergeben sich bei relativ geringen Ansprüchen ans Alter, Bildung und „Chemie“ (2) und beruhen auf jahrelangen Beobachtungen. Alle Börsen, die zwischen 12.000 und etwa 50.000 Mitglieder haben, können deshalb nur in Ballungsgebieten punkten, aber nicht einmal mehr in einzeln liegenden Großstädten, Singlebörsen unterhalb 12.000 Mitglieder nicht einmal mehr dort.

Mitglieder: Das Aufblasen einiger Hunderttausend zu Millionen

Um diese Zahlen zu verschleiern, blasen sich Singlebörsen künstlich auf und behaupten, fünf oder gar 10 Millionen Mitglieder zu haben. Auch hier gib es Rechenmethoden, um auf die tatsächliche Anzahl der Mitglieder zu kommen. Nach verlässlichen Informationen der Liebepur liegt die tatsächliche Zahl der Mitglieder zwischen 2 und 10 Prozent der angegebenen Mitgliederzahlen. (Das kann bedeuten: 10 Millionen Mitglieder werden genannt – etwa 200.000 tatsächlich aktuell willentlich zahlende aktive Mitglieder gibt es wirklich) Die einzige konkrete Zahl liegt der Liebepur von einer EU-Aktiengesellschaft vor, bei der 42 Mio. Mitglieder (3) gegen etwa 850.000 zahlende Mitglieder (4) stehen.

Lesen Sie doch bitte weiter, was Sie ein Mitglied kostet – das Kleingeld in Ihrer Geldbörse reicht dafür nicht.

(1) Willentlich zahlende, aktive Mitglieder.
(2) Bei sehr schwachen Vorstellungen vom Alter, ausgeprägten Vorstellungen von der Bildung und der Annahme, dass bei etwa 20 Prozent der Dates „die Chemie stimmt“. Aussehen und Einkommen wurden nicht berücksichtigt.
(3) Ausstreute Angaben, die oft übernommen werden.
(4) Zahlen aus der Bilanz (2011)
Anmerkung: Zu „aktive, zahlende Mitglieder“ wurde noch „willentlich“ hinzugefügt, da angenommen werden muss, dass es viele „Überhangabonnenten gibt, die lediglich zu kündigen vergaßen.

Bild © 2011 by rosinentexte.de

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