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Wie werde ich Millionärin?

Sie können es aus eigener Kraft schaffen, sich bei Günter Jauch bewerben – oder Sie versuchen, einen Mann zu heiraten, der mindestens zwei Millionen Euro verdient und Ihnen die Hälfte davon überlässt. Das Geschäft mit dem Millionärsmarkt flutscht in den USA ganz ausgezeichnet – jedenfalls scheint es so. Gleich zehn angebliche Top-Unternehmen buhlen um Kunden, alle auf ihre Art, von distinguiert bis offensiv. Die neutralste Seite ist ohne Zweifel „Millionaire Match“, und die Bedingungen sind für die „Millionäre“ äußert moderat: Ihr jährliches Einkommen sollte etwa 150.000 USD betragen, um als Millionär gelistet zu werden, oder Sie sollten ein Vermögen von 1 Mio. USD besitzen. Wer sich da als Frau einklinken will, kann es leicht tun: Millionärin müssen Sie nicht sein, und einem Testurteil zufolge trifft man hier nicht ausschließlich Ladys, die auf der Jagd nach dem Geld sind – allerdings auch nicht ausschließlich Millionäre. Gut für Deutsche: Die Seite wurde komplett ins Deutsche übersetzt.

Bereits bei einer zweiten Seite (Milionairmate) wird klar, dass der Gedanke: „Reich trifft schön“ durchzuschimmern beginnt, was sowohl visuell wie auch verbal ausgedrückt wird: Diese Herren dort würden den Segen des Reichtums gerne mit Frauen teilen, und dies sicher nicht ausschließlich aus Gutherzigkeit, doch immerhin steht „heiraten“ noch auf der Webseite. Visuell wird der Eindruck durch einen erotischen Flirt im Titel verdeutlicht.

Die dritte Seite, die ich mir ansah, „Date a Millionaire“ geht da schon deutlicher auf das „Dating“, und die Seite soll eine der meistbesuchten Seiten für das „Dating reicher Menschen“ überhaupt sein und die meisten Kriterien (außer Geld) für die Suche beinhalten. Das Ziel wird in mehreren Bildern deutlich: Die Frau will mit Luxus verwöhnt werden – in einem Titelbild beispielsweise mit glitzerndem Schmuck, in einem anderen beim Gang zum Privatjet.

Nicht alle Seiten zielen auf das Heiraten ab – Millionäre kann man aus vielfältigen Gründen treffen, und der Begriff „Sugar Daddy“ ist nicht gerade positiv besetzt. Dennoch tummeln sich in diesem Umfeld weitere Unternehmen, die nun ausschließlich auf den „Flirt“ zwischen „Reich und Schön“ abzielen. Auf diesem Gebiet führend ist nach wie vor „Sugardaddie“, gefolgt von „Seeking Arrangement“ und „Sugar Daddie for Me“ – bei diesen Seiten werden die Bilder dann auch noch deutlicher, denn „Sugar Babies“ haben in der Regel klare Vorstellungen davon, dass sie auf ihren Anteil an den Millionen nicht lange warten wollen. „Seeking Arrangement“ drückt dies am deutlichsten aus: „Sie suchen einen großzügigen Sponsor, um sie zu verwöhnen, zu beraten und für Sie Sorge zu tragen – und Ihnen vielleicht auch finanziell zu helfen.“ Eine der von mir verwendeten Quellen für das Auffinden der Millionärsseiten war No1Reviews.

Ob Sie auf diese Weise Millionärin werden? Wohl eher nicht. Zwar werden manche Märchen wahr, in denen das Straßenmädchen den Millionär heiratet – aber das sind seltene Ausnahmen. In der Regel wollen wirkliche Millionäre zum Heiraten echte Damen aus gutem Hause – und wenn sie Frauen für gewisse Vergnügungen suchen, dann wissen sie ebenfalls, wo sie diese schnell und sicher bekommen können – ohne Internet-Dating.

Wer in Deutschland nach speziellen Singlebörsen umsieht, sollte einen Blick auf den Singlebörsen-Vergleich werfen. Ein Teil der entsprechenden Dienste sind dort unter „Singles mit Altersunterschied“ zu finden.

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   (16. April 2011)