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Lob und Tadel des Rollenspiels beim Dating

In kaum einer Frage sind die Berater so gespalten wie in der des Rollenspiels beim Flirt und bei der Partnersuche. Die Ratschläge reichen von „spiele niemals eine Rolle, denn früher oder später bekommt der Partner doch heraus, wer du bist“ bis hin zu „spiele immer eine Rolle, es nützt nichts, wenn du dein wahres Ich zeigst“.

Bei derart kontroversen Meinungen wird man natürlich hellhörig: Was ist denn nun wahr, und warum geben Beraterinnen und Berater mal diesen, mal jenen Rat?

Ich sage Ihnen die verblüffende Antwort: weil beide nicht genügend nachgedacht haben.

„Niemals eine Rolle spielen“ ist Blödsinn – wir spielen immer eine Rolle, vor allem aber beim Flirt und beim Dating. Diese beiden Tätigkeiten sind geradezu dazu geschaffen, unsere Rollen einmal wirklich auszuspielen.

Beim ersten Date hingegen immer eine bestimmte Rolle zu spielen (nämlich die der/des „Unwiderstehlichen“, wahlweise des „coolen Jungs“ oder der „sexy Frau“) ist ebenso unsinnig, wenn man sie nicht durchhalten kann.

Was soll man also tun? Ganz einfach:

Sie können jede Rolle spielen, deren Grundlagen einen Teil Ihrer Persönlichkeit ausmachen – es muss nicht immer der „größte Teil“ sein, aber er muss auf die Partnersituation passen. Vermeiden Sie aber, Rollen zu spielen, die „aufgesetzt“ wirken – das merken Ihre Dating- und Flirtpartner und sie wenden sich deshalb schnell wieder von ihnen ab.

Die Liebepur wäre Ihnen allen dankbar, wenn Sie einmal Stellung dazu beziehen würden – hier als Kommentar, als Leserbrief oder in Ihrem Blog. Dann bitten wir Sie verständlicherweise, auf den Ursprung in der Liebepur zu verlinken.

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