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Die Woche: Sex, Profile und Wahrheit – zu Weihnachten und danach

Wenn es jemand mit „der Wahrheit nicht so genau nimmt“, dann sind es Geisteswissenschaftler, Journalisten und notorische Zicken. Allen drei Gruppen ist gemeinsam, dass sie nicht „richtig“ lügen, sondern eine „Qualität von Wahrheit“ nach Gutdünken zusammenstellen, die ihnen nützen könnte.

Na, das war mal so richtig unweihnachtlich, nicht wahr? Bestätiger meiner Meinung über Wissenschaft und Journalismus ist diesmal ein deutsches Magazin, das wissen will: „Frauen wollen Beziehungen, Männer wollen Sex“. Die Erhebung dazu ist erstens nicht neu und zweitens höchst umstritten.

Der Männermangel – öffnet die Tränendrüsen, Frauen …

Ebenso ging es wohl einer eher konservative deutsche Tageszeitung, die sich krampfhaft bemüht, auch mal jugendliche Leser zu gewinnen. In ihr können wir lesen, dass es eine Marketing-Krise für Frauen gibt: Männermangel. Man bemüht sich dabei, auf einen Bericht der „Washington Post“ zurückzugreifen, der zwar auf einer guten Idee basiert, der aber dennoch ziemlich oberflächlich ist.

Honigtöpfchen allein helfen nicht, um Männer anzulocken

Dies wiederum veranlasste mich, mal darüber nachzudenken, dass immer noch viele Frauen glauben, sie müssten nur ihr Honigtöpfchen öffnen, dann würden die Männer sich schon darin verfangen. Klar, meine Damen – das ist knallhart. Aber ich sag mal: Wollt ihr ewig damit leben, euch selbst in die Handtasche zu lügen?

Mehr Mut zur Partnersuche!

Was derzeit fehlt, ist Mut zur konsequenten Partnersuche – bei Frauen und Männern. Das Herumeiern geht doch inzwischen fast allen auf den Keks. Oder etwa nicht? Dazu habe ich mal dies geschrieben:

Hätten all diese Frauen und Männer ein Fünkchen Verstand, dann wüssten sie, dass der Gewinn woanders liegt: darin, einen vollständig unspektakulären Menschen vorbehaltlos zu lieben – gleich, ob auf Zeit oder dauernd.

Können Sie nachlesen in meiner „Weihnachtsansprache“ an Sie.

Partnersuche ist Partnersuche – und keine Party im Gemeindehaus

Ähnlich schreibe ich diese Woche auch über die Online-Partnersuche: Damen und Herren, dabei handelt es sich um Partnersuche und nicht um ein Fachgeschäft für maßgeschneiderte Damen und Herren, die allesamt nichts anderes wollen als endlich in den Ehestand einzutreten. Wer’s nicht begreift, dem ist offenbar nicht mehr zu helfen. Schade eigentlich.

Ein besseres Profil? Kein Problem!

Was „ins Profil gehört“ ist nicht so schwer, wie manchmal angenommen wird. Vor allem gehören Sätze hinein, die halbwegs authentisch klingen. Er glaubt, dass ein Computerprogramm schon wahrheitsgemäß ausrechnen wird, was ins Profil soll, der glaubt offenbar auch an den Weihnachtsmann.

Eigentlich wollte ich Ina ja daran hindern, so kurz vor Weihnachten noch etwas über schnöden Sex zu schreiben. Aber – wenn die Konkurrenz so überwältigend ist, dann muss doch Abhilfe her. Oder etwa nicht?

Humor und Gedöns

Süß war die BRIGITTE. Die glaubt, „Now’s the time:“ jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für Online-Dating. Nun ja, jeder, wie’s im gefällt.

Manchmal weiß ich nicht, ob ich über einen Internetartikel lachen oder weinen soll: Im Grund würde man wohl lachen, wenn einer dieser modernen Komiker, den Text auf der Bühne ablesen würde. Es geht um den „Mindset für Paare“. War aber völlig ernst gemeint.

Weihnachtswünsche

Falls Sie mich noch lesen: Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, ein hübsches Julfest, eine hoffnungsfrohe Wintersonnenwende und vor allem viel, viel Liebe. Falls Sie sich wundern, dies nicht erwähnt zu haben: Chanukka ist schon vorbei. Und für die Freunde in Südafrika: Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!

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