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Die Woche in Dating – Eliten und Frühling

Die Woche in Dating? Nun, ich musste erst einmal sortieren. Pressemitteilungen? Na, ja … mir fiel immerhin auf, dass eine gewisse Verschmelzung von Singlebörsen und sozialen Netzwerken als Rettungsring für eine Branche gesehen wird, die nach Auswegen aus dem Umsatzminus sucht. Auch eine Pressmitteilung: Mit der Maus im Käfig wird das Mausen nicht einfacher. Und noch: Die Liebe soll ewig währen – na klar, SOLL. Mal sehen, ob die Damen und Herren auch durchhalten.

Wie Online Dating angeblich die Partnerwahl ruiniert

Diese Woche in Dating: das übliche Geplärre, Online Dating würde die Welt ruinieren. Man kann darüber diskutieren, sicher. Aber die Welt der Partnersuche wird von Überheblichkeit und Anspruchsdenken ruiniert, nicht vom Online Dating. Natürlich macht sich für Journalisten gut, wenn sie es anders herum schreiben – Leser sind ihnen dann sicher.

Warum Betriebswirtschaftler keinen sinnvollen Beitrag zur Partnersuche leisten

Seit die Absolventen von Betriebswirtschafts-Akademien über Online Dating scheiben, ist immer wieder die Rede von der „zu großen Auswahl“ und dem dümmlichen Vergleich mit Marmeladengläsern und Partnerwahl. Wie blöd muss man eigentlich sein, um so etwas zu behaupten? In Wahrheit haben wir sehr selten eine wirkliche Wahl – schon gar nicht unter Hunderten von Honigtöpfchen oder lustvoll dargebotener Orangemarmeladen.

Dating für geistige Eliten – eigentlich nur für ein paar Prozent von uns

Dating für „Eliten“ oder „Akademiker“ ist sehr populär – weil sich die meisten Menschen überschätzen. Zu irgendeiner Elite kann heute nahezu jeder gehören. Akademiker zu sein bedeutet heute nicht mehr viel – nur noch ungefähr so viel, wie ein Meister im Handwerk zu sein. Mit dem Dating für Menschen mit hohem IQ sieht es anders aus – fragt sich allerdings, ob Männer mit hohem IQ auch Frauen mit einem ähnlich hohen Intelligenz-Quotienten wählen würden. Damit Sie es wissen: Ungefähr 50 Prozent der Bevölkerung haben eine durchschnittliche Intelligenz. Die Chance, dass Sie dazugehören, ist also fifty-fifty. Frohlocken Sie nun, weil Sie eine 50-Prozent-Cahnce haben, intelligenter zu sein? Da muss ich Sie enttäuschen: Fast 30 Prozent der Bevölkerung haben einen absolut miesen IQ, lediglich 20 Prozent liegen darüber, und ganze drei Prozent gehören tatsächlich zu den absoluten geistigen Eliten mit einem IQ über 131. Nun kommt Balsam auf die Seele: Der IQ spielt eine äußert bescheidende Rolle bei der Partnersuche. Dennoch versuchen immer wieder Glücksritter, mit der Aussicht auf Traumpartner mit hohem IQ partnersuchende Menschen anzulocken.

Frühjahr – erst mal Hirn putzen, dann Dating

Dating im Frühling – das ist wirklich super. Aber: Machen Sie bitte erst einmal Frühjahrsputz, bevor Sie hinausgehen und wieder auf Teufel komm heraus daten, flirten und lieben. Oh, ich meine nicht ihr Schlafzimmer, sondern ihr Oberstübchen. Dachten Sie sich schon, nicht wahr?

Liebe kann nicht „klinisch rein“ sein

Zum Frühling passt, dass Dating niemals „klinisch rein“ oder „sozial korrekt“ ist und den Ansprüchen an „Etikette“ folgt. Dating hat etwas mit Partnersuche zu tun, und Partnersuche etwas mit animalischen Trieben, auch dann, wenn sie nicht im Vordergrund stehen.

Inas Liebesrat – sehr intim

Ina rät übrigens, im Frühjahr frivole Dessous zu tragen, wenn es das mag. Ich weiß, da sagen wieder etliche Frauen: „Ich bin doch kein Bonbon zum Auspacken.“ Solche Aussagen finde ich solange gut, wie Sie wissen, was sie außer einem Betthupferl noch sind, meine Damen.

Wer es gerne noch eine Spur „intimer“ hätte: Ja, wir müssen gelegentlich über ONS, BJs und Ähnliches schreiben, denn wir haben herausgefunden, dass es immer mehr unsichere (meist kurz zuvor geschiedene) Frauen gibt, die sich in der „neuen Datingwelt“ nicht zurechtfinden und sich frage, was dort „normal“ ist. Weil das so ist, kann die Frage „soll ich einen BJ geben?“ nicht mehr als Teenie-Blödsinn abgetan werden.

Gedöns

Überhaupt – Tipps und Online Dating: „Fass ihr nicht an die Brust und nicht in den Schritt“ ist ein angeblich ernst gemeinter Rat fürs erste Date. Na klar – und bohr ihr nicht in der Nase – und dir auch nicht. Noch Vorschläge?

Oh, Wissenschaft und Online-Dating. Da hat jemand das T-Shirt-Schnüffeln wieder neu entdeckt. Leider ist so gut wie alles falsch, was darüber in der Zeitung stand. Könnten die Macher und Redakteure nicht wenigstens einmal vorher in „Wikipedia“ schauen, bevor sie Gedankenmüll verbreiten?

Interna

Ich selber wurde angegriffen, weil ich in einer Meldung von Anno 2009 einen Namen falsch geschrieben habe. Merkwürdig, dass es den Leuten erst jetzt auffällt.

Nun ja, apropos Rückkoppelung: Ich wäre wirklich froh, wenn Sie mir einfach schreiben würde, was Sie in der Liebepur gerne lesen würden.

Und noch etwas in eigener Sache: Wenn Sie nach links schauen, dann werden Sie finden, dass es dort einen Link auf einen Dating-Ratgeber gibt, der sehr lesenswert ist. Dennoch habe ich mich entschlossen, einen neuen Ratgeber für die Partnersuche zu schreiben, der an die Verhältnisse von 2013 angepasst ist. Anders als der bisherige Ratgeber wird er vom serösen Dating bis zum Sex-Dating reichen, und alle Aspekte bei der Partnersuche im Internet und in der Realität beleuchten. Ich hoffe, dass ich Ihnen bald darüber berichten kann.

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   (8. März 2013)