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Weihnachten verloben?

Früher war es eben so goldig wie kitschig, sich „unter dem Weihnachtsbaum zu verloben“ wie es hieß, was mehr oder weniger bedeutete, dass neben den Vorbereitungen fürs Fest auch noch der Ehevertrag ausgehandelt werden musste – der wurde nämlich schon bei der Verlobung verfasst. Aber auch, als so etwas nicht mehr üblich war, hat man sich noch unter dem Weihnachtsbaum verlobt – im Rahmen der Familie eben.

Ich sehe mich da noch stehen: mit meiner zukünftigen Frau und dem Standesbeamten allein in einer Villa, die gut einen halben Hofstaat als Gäste vertragen hätte. Die Traurede sah wohl vor, von der Verlobung zu reden – und so wurden wir dann zurückgeführt zum „Zeitpunkt unserer Verlobung“. Hinterher haben wir uns dann in die Augen gesehen und uns gefragt, wann wir uns eigentlich verlobt hatten – nun, wir fanden zwar nicht mehr den Tag, aber das Gespräch, indem wir zum ersten Mal gesagt haben: „ja, wir wollen für immer zusammenbleiben“.

Fall Sie da draußen jemanden haben, den Sie lieben, wirklich lieben – dann fragen sie ihn doch einfach morgen einmal ganz vorsichtig, ob er nicht mit Ihnen zusammenbleiben möchte, auch wenn Sie keinen Tannenbaum haben – und lassen Sie sich nicht abschrecken, wenn Sie dann im Frühjahr das Aufgebot bestellen und der Standesbeamte sie mit ernster Mine anblickt und sagt: „Man kann nicht so einfach heiraten – heiraten ist eine sehr ernste Sache“.

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