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Jungfrauen, Jungfrauenwahn und Erbsenzähler

Während die Mediziner eine klare Definition von Jungfernschaft haben (und dies nur bei Frauen) reiten die Psychologen auf einer Art Erbsenzählerei herum. So genannte „wissenschaftliche Studien“ haben nämlich nun ergeben, dass Teenager höchst unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wann eine Frau oder ein Mann (noch) Jungfrau ist. Zur Wahl standen:

(a) Die Genitalien einer anderen Person längere Zeit anfasst
(b) Jemandem Oralsex gibt
(c) Von jemandem Oralsex bekommen hat
(d) (Gewöhnlichen) Geschlechtsverkehr hatte
(e) An jemandem Analverkehr vollzogen hat
(f) Von jemandem Analverkehr bekommen hat

Demnach glaubten 83 Prozent, noch Jungfrauen zu sein, nachdem sie betatscht wurden, 71 Prozent nahmen für sich in Anspruch, nach dem oralen Lustgenuss noch Jungfrau zu sein und 16 Prozent defilierten sich auch nach analem Sex noch als Jungfrauen.

Fragt sich, was dieser ganze pseudowissenschaftliche Schwachsinn soll. „Jungfräulichkeit“ ist (außer bei der bereits erwähnten medizinischen Definition) eine reine Frage der persönlichen Sichtweise, die jeder Mensch für sich selbst entscheiden kann – und die so genannten „Wissenschaftler“, die sich mit derartigen Dingen beschäftigen, sollten als das hingestellt werden, was sie sind: Erbsenzähler.

Zuerst gelesen bei Dr. Petra. Mehr hier.

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