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    <title>liebepur - dating und wissenschaft</title>
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    <description>ein magazin für die partnersuche </description>
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<pubDate>Tue, 14 May 2013 08:50:29 GMT</pubDate>

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    <title>Evolutionspsychologen - Märchenerzähler der Menschheitsentwicklung?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6722-Evolutionspsychologen-Maerchenerzaehler-der-Menschheitsentwicklung.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Kaum eine wissenschaftliche Disziplin ist so umstritten wie die Evolutionspsychologie – erst kürzlich musste ich darauf hinweisen, wie erbärmlich die These ist, wir verhielten uns „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6720-Warum-uns-die-Steinzeit-beim-Date-einholt-oder-auch-nicht.html&quot;&gt;wie die Steinzeitmenschen&lt;/a&gt;“. Das Falsche daran ist nicht der Rückgriff auf die Evolution, sondern das Märchenland der Psychologie, das an die Evolution „angeschraubt“ wurde, aber das hinten und vorne nicht passt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theorien dieser Art sind nicht nur an den Haaren herbeigezogen, sie vergiften auch das Zusammenleben der Geschlechter und die Entwicklung von Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;em&gt;Wir halten uns an einem Märchen fest“&lt;/em&gt;, schreibt der Journalist Daniel Berger in einem neuen Buch, „&lt;strong&gt;The Other Side of Desire&lt;/strong&gt;“. Er glaubt, dass die Lüste der Frauen, ihr Verlangen und begehren sowie ihr Sinnlichkeit nicht der Wahrheit entsprechen. Zur eher konservativen Sichtweise schreibt er (Zitat aus der &lt;a href=&quot;http://www.nypost.com/p/news/local/what_women_want_qRO8pvoSKeFcqrPSftoi6N/2&quot;&gt;NYP&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir halten daran mithilfe der Evolutionspsychologie fest, einer wissenschaftlichen Disziplin, deren zentrale Theorie darin besteht, Frauen mit Männern zu vergleichen. Es ist eine Theorie, die kaum auf Fakten beruht – die aber (tief) in unser Bewusstsein eingedrungen ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sollen wir eigentlich von „Wissenschaftlern“ halten, deren Theoriegebäude darauf beruht, dass alles, was uns Menschen ausmacht, auf den Unterschied zwischen Frau und Mann beruht? Man könnte noch einen Schritt weitergehen: Was sollen wir von Menschen denken, die auf diese Weise einen Keil zwischen heutige Frauen und heutige Männer treiben? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 May 2013 10:50:29 +0200</pubDate>
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    <category>buch</category>
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<category>wissenschaft</category>

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    <title>Warum uns die Steinzeit beim Date einholt – oder auch nicht </title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6720-Warum-uns-die-Steinzeit-beim-Date-einholt-oder-auch-nicht.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1033 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;419&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/steinzeitzeugen.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Echte Steinzeit: Treiber, Jäger, Elche&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der Steinzeitjäger in mir fühlt sich heute unbehaglich. Warum? Weil ich nicht mit dem Rücken zur Wand sitze? Oder weil ich noch kein rohes Mammutfleisch gegessen habe und auch noch keiner blauäugigen Artgenossin mit sinnlich durch die Behaarung blitzenden Titten hinterhergejagt bin? Nein, weil ich vor einer Computertastatur sitze und über die Liebe nachdenke. Das ist nicht artgerecht. Na klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, das habe ich mir nicht mal eben so aus dem Finger gesaugt. Es ist mehr oder weniger die Essenz eines Zitats des &lt;em&gt;Ethnologen Harald Meller&lt;/em&gt; aus Sachsen-Anhalt. Ja, von dem erfahre ich gerade: „&lt;em&gt;Ich lebe nicht artgerecht&lt;/em&gt;.“ (Alle Zitate nach &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-30821/forscher-behaupten-im-grunde-sind-wir-alle-noch-steinzeitmenschen_aid_970906.html&quot;&gt;FOCUS&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na klar – meine Partnersuche verlief auch nicht artgerecht. Online-Dating ist nun mal nicht das, was der Steinzeitmensch getan hätte. Und doch will ein anderer Forscher, der &lt;em&gt;Soziobiologie Ulrich Frey&lt;/em&gt;, mir sagen, dass er anhand von „&lt;em&gt;Zeitungsanzeigen&lt;/em&gt;“ (aha!) festgestellt habe, dass Männer sich vor allem für junge Frauen interessierten, von denen zu erwarten sei, dass sie Kinder gebären könnten. Frauen, so der Forscher, suchten in Zeitungsanzeigen hingegen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(suchten in Zeitungsanzeigen hingegen) ...  besonders häufig Männer mit hohem Prestige und ausreichend Besitz, die in der Lage seien, den Nachwuchs zu versorgen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1347 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;406&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/wenn_ich_wuesste.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Mächtig muss er sein, und viel Kohle haben ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Dazu sollte ich vielleicht anmerken, dass wir von der Steinzeit reden, nicht vom Neolithikum und nicht von der Neuzeit, also von einer Zeit, die etwa vor 2,6 Millionen Jahren begann und vor 12.000 Jahren endete. Na klar, damals suchten sich unsere Vorfahren-Weibchen die Kerle nach Besitz und und Prestige aus, nicht wahr? Boing, Boing. Dass der Nachwuchs nicht durch die Väter versorgt wurde, vergessen wir mal ganz schnell und empfehlen einen Besuch im Leipziger Zoo bei unseren noch in der Steinzeit lebenden Verwandten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut, dass &lt;strong&gt;FOCUS-Autor&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Harald Wiederschein&lt;/em&gt; wenigstens noch den Archäologen &lt;em&gt; Florian Westphal&lt;/em&gt; befragt hat, nicht wahr? Der sagte nämlich klipp und klar, dass wir eigentlich nichts Genaues über die Steinzeitmenschen wissen, nicht einmal, wie groß die Gruppen waren, in denen sie jagten. Was den FOCUS freilich nicht daran hinderte, zu titeln „&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Im Grunde sind wir alle noch Steinzeitmenschen&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich logisch, nicht? Wissen über die Steinzeit ist Macht, und nichts darüber wissen macht auch nichts. Hauptsache, die Überschrift macht an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Bilder: &amp;copy; 2006- 2013 by Liebesverlag.de 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 May 2013 10:57:26 +0200</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>datingexperte</category>
<category>maenner</category>
<category>singleboersen</category>
<category>wissenschaft</category>

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<item>
    <title>Ist Online-Dating mitverantwortlich für mehr Geschlechtskrankheiten? </title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6697-Ist-Online-Dating-mitverantwortlich-fuer-mehr-Geschlechtskrankheiten.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die modernen Formen von Blind Dates mit potenziellem Sofortsex, aber auch Billig-Bordelle sollen mitverantwortlich sein für die Zunahme von „STD’s – (sexuell übertragbaren Krankheiten) – meint Professor Dr. Norbert Brockmeyer in einem Gespräch mit &lt;a href=&quot;http://www.n-tv.de/wissen/Sex-darf-kein-Wegwerf-Artikel-werden-article10565016.html&quot;&gt;ntv&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Professor weist noch auf etwas Anderes hin, das auch der Liebepur Sorgen macht: die neue Prüderie, oder, wie der Professor sich ausdrückte, „&lt;em&gt;eine totale Tabuisierung der individuell gelebten Sexualität gegenüber&lt;/em&gt;.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sexualität, so scheint es, ist nur pseudo-befreit worden. In Wahrheit fehlt es allenthalben an Aufklärung, Ehrlichkeit und Offenheit.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 May 2013 18:12:47 +0200</pubDate>
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    <category>blinddate</category>
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    <title>T-Shirt schnüffeln – alte Kamelle nun bei ShopAMan  </title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6664-T-Shirt-schnueffeln-alte-Kamelle-nun-bei-ShopAMan.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wissen ist Macht - aber bekanntlich gilt im Boulevardjournalismus eher &quot;nichts wissen macht nichts&quot;, so dass folgenden  Satz in die Welt gerät: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Pheromone sind Duftstoffe, die durch die Nase wahrgenommen werden und unbewusst das sexuelle Verhalten beeinflussen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schreibt – wie könnte es anders sein – das Boulevardblatt BZ, und verkündet damit die Unwahrheit, jedenfalls, was Menschen betrifft. Möglicherweise halten uns die Journalisten für wilde Säue, denn, so weiß &lt;a href=&quot; http://de.wikipedia.org/wiki/Pheromon&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel (für Pheromone) ist das Androstenon, ein Duftstoff des Ebers, der bei rauschigen Säuen zuverlässig die Duldungsstarre auslöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Duldungsstarre“ – schönes Wort, nicht wahr? Wünscht sich ja vielleicht mancher wilde Macker – wirkt aber auf bei „rauschigen“ Menschenfrauen überhaupt nicht. Wäre ja auch schrecklich für die meisten von uns, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nichts als die alte Kamelle &quot;T-Shirt beschnüffeln&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um was es geht? Mal wieder um die &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/4834-Die-Weisheit-der-Bio-Lehrerin,-der-Koerperduft-und-das-Dating.html&quot;&gt;durchgeschwitzten T-Shirts&lt;/a&gt;. Auch die dahinter stehende Theorie ist brüchig. Dabei geht es um die Kompatibilität oder Inkompatibilität von Genen, die für das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Haupthistokompatibilit%C3%A4tskomplex&quot;&gt;Immunsystem&lt;/a&gt; wichtig sind. Angeblich können Personen, die über identische Immunsysteme verfügen, einander „nicht riechen“, was aber nicht bedeutet, dass Personen, die unterschiedliche Gene dieser Art haben, schon zusammenpassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und – last, not least: Das Ganze betrifft eine Veranstaltung, die der E-Darling-Ableger „&lt;a href=&quot;http://www.shopaman.de/&quot;&gt;ShopAMan&lt;/a&gt;“ veranstaltet. Zu der sollen Frau und Mann mit (&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/4334-Stinkend-zum-Date.html&quot;&gt;also nicht in&lt;/a&gt;) einem im Drei-Nächte-T-Shirt erscheinen, um dann heftig zu schnüffeln. Im BZ-Artikel fehlt dann auch nicht das Reizwort „Traumpartner“. Man denke: Einmal an einem T-Shirt geschnüffelt, schon einen Traumpartner gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher hätte man Menschen als paraphil bezeichnet, die an getragenen Höschen … Pardon, an getragenen &lt;a href=&quot; http://liebepur.com/archives/3067-Der-Professor,-die-T-Shirts-und-das-Partnerschnuppern.html&quot;&gt;T-Shirts schnüffeln&lt;/a&gt;. Jetzt finden sie auf diese weise ihren Traumpartner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön, das ganze ist nichts als ein Werbegag – da muss man wohl etwas Nachsehen haben mit den Veranstaltern – und mit den Journalisten, die so etwas verbreiten. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 Apr 2013 17:37:08 +0200</pubDate>
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    <category>dessous</category>
<category>sex</category>

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    <title>Hilft uns die Wissenschaft bei der Partnerwahl? </title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6649-Hilft-uns-die-Wissenschaft-bei-der-Partnerwahl.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1319 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;530&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/man_passt_doch.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ich Frau - du Mann - passen wir doch prima  zusammen, nicht? &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann mit Gemeinplätzchen prächtig herumwerfen, „Wissenschaft“ darüber schreiben – und dann doch nicht als Vermutungen verbreiten. Das geschieht leider jeden Tag – und eigentlich ist es ein Ärgernis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage „Gleich und Gleich gesellt sich gern” oder „Gegensätze ziehen sich an” wurde schon vor Jahren letztgültig beantwortet: In manchen Bereichen trifft das Eine zu, in anderen das Andere. Im Grund genommen ist die Fragestellung aber falsch, wie der Schweizer Therapeut Jürg  Willi (1) bereits 1975 eindrucksvoll und überzeugend darlegte (&quot;Die Zweierbeziehung&quot; Seite 180-181). Auch der Rhetoriker erkennt sofort (2): Da soll jemand in die Falle gelockt werden – typische Alternativfrage. Damit werden normalerweise Rentner beim Haustür-Verkauf gelinkt.  Mich wundert ehrlich gesagt, dass man diese Frage überhaupt noch stellt. Fragen Sie nämlich: „Welche Merkmale sollten sich bei Paaren ergänzen?“ dann strecken die Wissenschaftler die Flügel. &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6574-Wissenschaftler-diskutieren-ueber-den-Sinn-von-Psychotests.html&quot;&gt;Verlässliche Untersuchungen existieren nicht – Punkt&lt;/a&gt;. Also beruht alles, was dazu gesagt wird, auf Vermutungen, was &lt;a href=&quot;http://www.elitepartner.de/magazin/der-partner-aus-dem-netz.html&quot;&gt;dann so klingt&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Aber durch eine gute Passungsanalyse kann die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass zwei Menschen zueinander finden, die miteinander eine erfüllende, stabile Beziehung aufbauen können. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha, eine „Passungsanalyse“, eine „Wahrscheinlichkeit“ – nur eben kein Beweis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte den Wissenschaftlern vielleicht einmal dies sagen: Allgemeinplätzchen können wir selber sammeln – von Forschung erwarte wir etwas mehr. Punkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Erste Auflage 1975, Reinbek bei Hamburg, im Besitz des Verfassers.&lt;br /&gt;
(2) Fragen mit falscher Alternativwahl führen zu willkürlichen Ergebnissen, da keine weiteren Möglichkeiten geprüft werden können.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Apr 2013 17:56:36 +0200</pubDate>
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    <category>persönlichkeitstests</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Wissenschaftler diskutieren über den Sinn von Psychotests</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6574-Wissenschaftler-diskutieren-ueber-den-Sinn-von-Psychotests.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Wissenschaftler diskutieren über den Sinn von Psychotests bei der  Partnersuche - und bleiben skeptisch.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gian C. Gonzaga von eHarmony sollte wissen, nach welchen Rezepten sein Auftraggeber die Psychotests zusammenmixt. Doch natürlich durfte er nichts Genaues sagen, weil diese Formeln ja „ach so geheim“ sind. Das sind sie natürlich nicht wirklich, denn in jeder Suppenküche wird zuerst mit Wasser gekocht. Zudem kommt er aus einem Land, den USA, in dem recht unterschiedliche Vorstellungen vom menschlichen Sein nebeneinander existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Gonzaga konnte denn auch nur wenig zu der „Geheimformel“ sagen, aber dies war offenbar Teil seiner „Aussagegenehmigung“: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	&lt;strong&gt;Verträglichkeit&lt;/strong&gt;. Oder mit anderen Worten: wie streitsüchtig.&lt;br /&gt;
2.	&lt;strong&gt;Nähe&lt;/strong&gt;. Wie viel emotionale Nähe verlangt/erträgt die Person.&lt;br /&gt;
3.	&lt;strong&gt;Leidenschaft&lt;/strong&gt;. Wie sinnlich, romantisch oder sexuell aktiv soll die Liebe sein? &lt;br /&gt;
4.	&lt;strong&gt;Extraversion&lt;/strong&gt; (Außen-Ausrichtung). Wie ist das Kontaktverhalten der Person und wie steht sie zu neuen Erfahrungen? &lt;br /&gt;
5.	&lt;strong&gt;Religion&lt;/strong&gt;. Die Gretchenfrage.&lt;br /&gt;
6.	&lt;strong&gt;Lebenseinstellung&lt;/strong&gt;. Wie optimistisch und fröhlich eine Person ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle Erkenntnisse, nicht wahr? Ein bisschen „Big Five“ (Fünffaktorenmodell) ein bisschen Küchenpsychologie, und fertig ist das angeblich so „geheimnisvolle“ Rezept. Das ist übrigens in Deutschland kaum anders. Auch hierzulande werden die Konzepte nur deshalb als „psychologisch“ oder „wissenschaftlich“ angepriesen, weil sie einstmals von Psychologen erstellt wurden. Das bedeutet nicht, dass der psychologische Hintergrund glaubwürdig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich setzt Dr. Gonzaga, wie fast alle konservative Psychologen, auf die „Gleichheit“ dieser Faktoren – ein Modell, das heute keinen Bestand mehr hat. Wenn die Psycho-Formelüberhaupt einen Wert hat, heißt die „Ergänzung“ und nicht „Gleichheit“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lebhafte Diskussion - kaum Zustimmung für Partnerübereinstimmungstests &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigen entstand im Anschluss eine sehr interessante Diskussion, die von der New York Times“ beschrieben wurde. Dabei stellet sich heraus, dass kaum ein ernsthafter Forscher den Ausführungen von Mr. Gonzaga folgen wollte. Hauptargument dabei war, dass es niemals verlässliche Langzeituntersuchungen zur Partnerübereinstimmung gegeben hätte, was ohne jeden Zweifel zutrifft. &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Forscher stell sich auf den Standpunkt, den ich vertrete&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, dass die Mehrheit der Forscher meinen Standpunkt teilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis (man verlässliche Forschungsergebnisse hat) bleiben sie (die Forscher) skeptisch gegenüber den geheimen Algorithmen, aber sie ermutigen Singles doch, online nach Beziehungen zu suchen. Ob Algorithmen funktionieren oder nicht, bieten die Dating-Seiten jede Menge potenzielle Partner, und die Suche kann über eine einfache Selbst-Selektion erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Zitate und Hintergründe aus der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2013/02/12/science/skepticism-as-eharmony-defends-its-matchmaking-algorithm.html?pagewanted=all&amp;_r=2&amp;&quot;&gt;New York Times&lt;/a&gt;&quot; &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 13 Feb 2013 09:54:04 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Die Macht des Unbewussten – und wie sie überschätzt wird</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6482-Die-Macht-des-Unbewussten-und-wie-sie-ueberschaetzt-wird.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1255 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;346&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/dasunterbewusste.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Unterbewusste - dämonisert, aufgeklärt oder verklärt?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Seit das Unbewusste dem &lt;em&gt;Sumpf der Psychoanalyse&lt;/em&gt; entwachsen und in das &lt;em&gt;Licht der Gehirnforschung&lt;/em&gt; eingetreten ist, werden auch kritische Menschen davon fasziniert. Es ist gut und richtig, zu wissen, statt zu ahnen, zu forschen, statt zu vermuten. Und es ist ein Segen für die Menschheit, endlich zu wissen, dass wir unsrem Unbewussten getrost zahllose Entscheidungen überlassen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gehirnforscher, Elefanten und Liebe &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch – die „&lt;strong&gt;Magie des Unbewussten&lt;/strong&gt;“ wird schnell zur Farce, wenn wir an die Liebe denken. Forscher neigen dazu, einmal gewonnene Erkenntnisse zu verallgemeinern. Ihre Wissenschaften zwingen sie, sich strikt an Regeln zu halten, auch wenn &lt;em&gt;das Thema an sich zu komplex für Regeln ist&lt;/em&gt;.  Ich strapaziere die Parabel oft, aber ich muss es noch einmal tun: Selbst wer das Hirn des Elefanten kennt, hat keine Vorstellung davon, wie sich ein Elefant tatsächlich verhält, geschweige denn, eine Elefantenherde.  Bezogen auf den Menschen ist es so, dass bei der Liebe zu viele Komponenten eine Rolle spielen, als dass man Regeln für das Verlieben aufstellen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Hirnforschung und die Liebe -netter Versuch ohne Ergebnis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Sicht fällt ein Schatten auf die Hirnforschung. Sie ist gut und richtig, präzis und ausformuliert, aber ihr steckt eben auch die Scheuklappe jeder Wissenschaft. Das Hirn enthält, da wird mir vermutlich jeder zustimmen, bestimmte unterbewusste Informationen, was Liebe sein könnte, aber nicht „die einzige“, völlig zutreffende, kompakte Information. Junge Menschen, die ihre ersten Zweisamkeiten erleben, setzen sich also das Puzzle der Liebe neu zusammen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie dabei mit dem Schema von Versuch und Irrtum arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Fehler der Liebesforschung - alle Quellen sprudeln immer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Liebesforschung hat ja einen Fehler: Sie nimmt an, dass ständig sprudelnde Quellen der Liebe zur Verfügung stehen, was in Wahrheit die reine Illusion ist. Also muss sich der junge Mensch irgendwie durchlavieren und einen Kompromiss zwischen Wunsch und Wirklichkeit finden. Beim Wünschen und Sehnen und all den interessanten Zufällen mag ihm die „Magie des Unterbewussten“ helfen, aber in der schnöden Realität muss er letztendlich nehmen, was für ihn „abfällt“. Es ist interessant, dass kaum das Wort vom „Partnermarkt“ fällt, wenn von der Liebe gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Richtige Informationen und falsche Schlüsse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirnforscher, die über die Liebe reden, romantisieren daher unbeabsichtigt die Liebe. Weil sie die Liebe ins Unterbewusste verlegen, schließen sie nicht nur das Bewusste aus, sondern auch die Schwierigkeiten auf dem Partnermarkt. Insofern ist die Hirnforschung für die Liebe zwar nützlich, aber nicht dominierend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebe - eine ungewöhnliche Herausforderung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe stellt für die Menschen eine Herausforderung dar. Wir haben keine Funktionen, mit denen wir sie „unterbewusst abhandeln“ können, denn sie stört unser psychisches Gleichgewicht. Alles, was stört, was unbekannt und ungewöhnlich ist, müsste eigentlich vom Verstand abgehandelt werden. Damit dies nicht sofort und unmittelbar geschieht, hat sich die Natur ja diesen wunderbaren Trick ausgedacht: Verliebtheit. Auch ohne Gehirnforschung wissen wir aus Erfahrung: Wenn das Hirn durch körpereigene Drogen auf Verliebtheit umprogrammiert wird, muss sich der Verstand erstmal mit einer Nebenrolle begnügen. Die Liebe – also die Komponenten unseres Erfahrungsschatzes, aus denen wir unser Glück in der Zweisamkeit komponieren, wird nach und nach neu aufgebaut. Wie das geschieht, wird wohl nie ganz zu erforschen sein. Jedenfalls haben wir nach einer intensiven Verliebtheit in der Regel ein neues Gefühl dafür entwickelt, was Liebe für uns ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Falsche Botschaften für die Öffentlichkeit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Wort „Unterbewusstsein“ löst bei vielen Menschen Sehnsüchte aus, zum Beispiel den Wunsch nach der romantischen Liebe durch schicksalhafte Fügung. Das ist die Kehrseite der Verherrlichung des Unterbewussten durch Journalisten. Was unterbewusst abläuft, gehört nach landläufiger Auffassung nicht zu unserem Verantwortungsbereich- und haben wir keine Verantwortung für die Liebe, die Partnersuche und die Partnerwahl. Wenn dies das Fazit von Wissenschaftserläuterungen durch Autoren und Journalisten sein sollte, dann erweisen sie der Menschheit einen Bärendienst. Das Gegenteil müsste der Fall sein: zu lernen, in Kenntnis des Unbewussten bewusster zu werden und das eigene Leben so gut wie möglich selbst in die Hand zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Fotomontage.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Oct 2012 08:19:28 +0200</pubDate>
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    <category>gehirnforschung</category>
<category>hirnforschung</category>
<category>liebe</category>
<category>probleme</category>
<category>verliebtheit</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Was wahre Liebe wirklich ist</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6461-Was-wahre-Liebe-wirklich-ist.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Keine Sorge – ich bin nicht Professor Hassebrauck, der sich in seinem Buch anmaßt, „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/4973-Die-Wissenschaft-von-der-Liebe-Sinn-und-Unsinn.html&quot;&gt;Alles über die Liebe&lt;/a&gt;“ zu wissen.  In Wahrheit – so klug oder dumm das klingen mag – weiß niemand wirklich etwas über „die Liebe“, sondern bestenfalls über „seine Liebe“. Auch die neuesten und modernsten Naturwissenschaften können uns nicht verraten, was Liebe wirklich ist. Aber durch sie erfahren wir mindestens, wie sie sich in unserem Hirn bewegt, die Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film, den sie im Fenster sehen, ist ausgesprochen lang, und alles wird in englischer Sprache erläutert. In ihm wird gezeigt, wie die Liebe sichtbar gemacht werden kann. Übrigens ist dies ein Tropfen auf dem heißen Stein des Unbekannten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;http://player.vimeo.com/video/33698394&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; frameborder=&quot;0&quot; webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wer will uns schon sagen, was Liebe ist? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer will uns schon sagen, was Liebe ist? Ich kenne kaum eine Psychotherapeutin oder Lebensberaterin, die wirklich unbefangen lieben kann – aber ich höre von vielen Angehörigen dieses Berufsstandes, dass sie den Stein der Weisen in der Liebe gefunden haben. Andere „Wissenschaftler“ stehen ihnen in nichts nach: Überheblich behaupten sie, zu wissen, was Liebe ist, obgleich sie sich der Liebe nicht einmal angenähert haben. Ja, wenn Sie genau hinsehen, wissen sie nicht einmal, was die Partnerwahl &lt;em&gt;wirklich beeinflusst&lt;/em&gt;. Sie lesen Forschungsberichte. Sie fassen zusammen. Sie spekulieren.  Sie schreiben Bücher. Menschen lesen diese Bücher und „glauben“ daran. Das ist der Weg, wie heute angeblich wissenschaftliche Informationen in Ihren Haushalt kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mögen mich für einseitig halten, wenn ich dies sage. Doch wer diese „Studien“ nachlesen will, kann dies ja gerne tun – sie stehen jedem Menschen zur Verfügung. Wenn sie in Klartext geschrieben sind und Sie das Brimborium weglassen, dann bleiben als nackte Tatsachen ein paar Fotos und Studentinnen oder Studenten, die man dazu beeinflusst und unbeeinflusst befragt hat. Das war definitiv alles. „Alle erscheint mir künstlich und wie aus dem Labor“, schrieb jüngst einer meiner Kollegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebe und Online-Dating&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich greife &lt;a href=&quot;http://onlinedatingpost.com/archives/2012/10/the-love-competition/&quot;&gt;einen Satz auf&lt;/a&gt;, der ziemlich ernüchternd, aber ausgesprochen wahr ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Beim Online-Dating geht es nicht um Liebe. Wenn es überhaupt um etwas geht, dann um die Hoffnung.  Online-Dating bedeutet: Profile ansehen, Nachrichten aussenden und schließlich jemanden schicksalhaft zu finden, sei es fürs Leben oder für eine Nacht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen machen einen Fehler beim Online-Dating: Sie suchen Liebe. Sie können aber nicht „Liebe suchen“, sondern sie bestenfalls miteinander entwickeln und gemeinsam empfinden. Mit anderen Worten: Erst kommt die Suche, dann die Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der erhofften Liebe finden wir zunächst nur Menschen, die auch ohne uns recht gut leben können. Wir müssen sie davon überzeugen, dass sie mit uns besser leben können – das ist Bindung, aber immer noch keine Liebe. Die Natur tut uns dabei einen Gefallen: Sie pumpt körpereigene Drogen ins Hirn, die uns verliebt machen.  Das ist schon mal ein Anfang, aber es ist noch keine Liebe. „Wahre Liebe“, so lernen wir, gibt es nicht als Produkt, naturbelassen und rein. Es bleibt dabei: Wahre Liebe müssen wir miteinander entwickeln, wenn sie halten soll. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Oct 2012 09:16:46 +0200</pubDate>
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    <category>beratung</category>
<category>buch</category>
<category>dating</category>
<category>datingexperte</category>
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<category>liebepur</category>
<category>singleboersen</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Mobil, sozial und völlig transparent: Partnerwahl per Computer?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6456-Mobil,-sozial-und-voellig-transparent-Partnerwahl-per-Computer.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;iframe width=&quot;620&quot; height=&quot;465&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/dd6I0WRMWbo&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
Angeblich kann man aus Textinhalten, die von Individuen über das Internet verbreitet werden, Rückschlüsse auf die Person ziehen. Nun könnte  man Journalisten und Schriftsteller vielleicht davon ausnehmen, aber was ist mit jenen einfältigen Gestalten, die in BLOGS, Foren, Twitter und FACEBOOK ihre Gedanken offenlegen? Ich zitiere (&lt;a href=&quot;http://www.mondaynote.com/2012/09/23/facebooks-gen-y-nightmare/&quot;&gt;Zitat&lt;/a&gt; konnte aufgrund von Redundanzen nicht wörtlich übersetzt werden):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Über längere Zeit wird auf diese Weise eine genaue Beschreibung des Verhaltens gewonnen, das auf der Sprache basiert, die die Menschen im Internet nutzen.  Aufgrund der Textauswertungen und der dabei  benutzten Algorithmen kann von jedem Menschen über 20 das ganze Leben wie eine gigantische Papyrusrolle ausgelesen werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön – und mit dem Mobiltelefon lässt sich zusätzlich noch auswerten, welche Spiele man spielt, welche „Apps“ man benutzt und selbstverständlich, wann und wie man sich wo anmeldet – nicht zu vergessen, wo man sich gerade befindet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der gläserne Mensch - und wie man ihn verhindert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „Pentabyte-Informationen“, wie sich ein Autor ausdrückt, könnten dann mit Systemen, die auf „künstlicher Intelligenz“ beruhten (KI) zu neuen und fantastischen Dating-Algorithmen ausgebaut werden. Dies sei ein „evolutionärer“  Meilenstein, meint &lt;a href=&quot;http://onlinedatingpost.com/archives/2012/09/mobile-social-and-big-data-will-revolutionize-online-dating/&quot;&gt;dieser Autor&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Schrecken, den diese „Big-Brother“-Meldung bei Datenschützern und Persönlichkeitsschützern auslösen dürfte – sie ist völlig übertrieben. Denn das „Data Mining“ persönlicher Daten ist nur dann möglich, wenn man möglichst viele persönliche, eindeutige Daten unter einer ganz bestimmten Identifikation ins Netz stellt – und das machen fast nur Dummbacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Künstliche &quot;Intelligenz&quot; kann leicht verwirrt werden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens ist es ganz einfach, diese Systeme zu stören und zu verwirren:  Sagen sie einfach einem System, Sie liebten Mozart und dem anderen, sie lieben Udo Jürgens, und dem dritten, Charly Parker sei ihr musikalischer Favorit. Auch interessant ist, sich ständig unter neuen Namen in Foren zu äußern, oder sich Nicks zuzulegen, die bereits in ähnlicher Form vorhanden sind. Damit verwirren Sie unter Garantie die sogenannte „künstliche Intelligenz“, die in Wahrheit nicht einmal im Ansatz intelligent ist. Sie ist der alleinige Kern von „Data Mining“. Übrigens können Sie auch davon absehen, sich jemals in Foren, Netzwerken oder anderen kommerziellen Einrichtungen einzunisten – es schadet Ihnen auf keinen Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Partnersuche, Partnerwahl und Matching - eine Illusion &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Partnersuche wird all dies voraussichtlich niemals einen Einfluss haben. Elektronisch ermittelte Kriterien für einen „passenden Partner“ sind – trotz aller Behauptungen aus den Kreisen der Dating-Branche - bislang niemals auch nur im Ansatz bewiesen worden.  Der Grund dafür liegt dabei nicht überwiegend nicht bei den Systementwicklern und Programmierern, sondern in feilenden wissenschaftlichen Voraussetzungen. Im Gegenteil – hier bewahrheiten sich zwei Weisheiten der Datenverarbeitung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Das System „Shit in – Shit out“ wirkt auch bei den sogenannten „Matching Algorithmen“. Das heißt, wenn die Grundlagen nichts taugen, taugt auch das Ergebnis nichts.&lt;br /&gt;
2.	Darüber hinaus wirken Computerprogramme wie „Vergrößerungsgläser“. Sie schreiben die Grundlagenfehler nicht nur fort, sondern verstärken die problematischen Inhalte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum das Matching im Musikgeschmack versagt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Ihnen nein sehr simples Beispiel zu geben, was KI-Programme können und was nicht: Mozart gehört zur E-Musik, Parker zur U-Musik – das wäre die Grundlagen-Denkweise. Ein Programmierer wird also zunächst zwei Kategorien bilden. In die eine würden Mozart, Bach und Beethoven fallen, in die andere Parker, Presley und Madonna. Nehmen wir an, das Programm wäre das, was man großartig als „lernfähig“ bezeichnet, dann müsste dies zutreffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, wenn auffällig viele Menschen sowohl „Mozart“ als auch „Parker“ gleichzeitig als Favoriten wählen würden, würde das „lernende“ Programm einen neuen Sinnzusammenhang bilden können. Das Programm bliebe aber so blöd, nicht zu wissen, warum im Moment gerade so viele Menschen „Parker“ und „Mozart“ lieben würden. Hinzu kommt natürlich: Über den Musikgeschmack lassen sich Partnerschaften nicht langfristig sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Programme zum psychologischen  &quot;Matching&quot; sind nicht einmal lernfähig &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen wir uns nun Programme zur Partnerübereinstimmung an, so stellen wir fest: Sie sind nicht einmal lernfähig, weil sie keine Rückkoppelung zum Erfolg bilden können. Auch dazu ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, das Programm sei so aufgebaut, dass Extraversion und Introversion Hauptkriterien sind – es führt also keine extravertierten und introvertierten Partner zusammen. Da sie einander nie kennenlernen, ist es niemals möglich, das Programm durch irgendwelche Maßnahmen zu modifizieren – selbst dann nicht, wenn man händisch analytisch eingreifen würde. Das leuchtet ein, nicht wahr? Bedauerlicherweise ist es aber auch nicht möglich, dass solche Programme am positiv-richtigen Verhalten lernen. Sie können nämlich nicht lernen, ob die als „positiv“ betrachteten Paarungen tatsächlich zusammenkommen. Insofern sind solche Programme „strohdumm“: Die Fähigkeit, anhand von Fehlentscheidungen zu lernen, ist ihnen nicht mitgegeben worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tipp: Nicht verunsichern lassen - selbst entscheiden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Lassen sie sich nicht verunsichern – suchen Sie Ihre Partner mit oder ohne Partnervorschläge und vertrauen sie darauf, was sie sehen, fühlen und erleben können. Wolfgang Mozart oder Charly Parker allein sind ebenso unwichtig wie introvertiertes oder extravertiertes Verhalten – es kommt immer nur drauf an, wann, wo und wie Ihre Vorlieben und Eigenschaften zum Ausdruck gebracht werden. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 30 Sep 2012 12:04:42 +0200</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>datingexperte</category>
<category>match</category>
<category>persönlichkeitstests</category>
<category>singleboersen</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Manfred Hassebrauck im GLAMOUR: eher unverbindliche Antworten</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6450-Manfred-Hassebrauck-im-GLAMOUR-eher-unverbindliche-Antworten.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Seit Manfred Hassebrauck sein auch von mir empfohlenes Buch „Alles über die Liebe“ geschrieben hat, ist einige Zeit vergangen. Inzwischen sehe ich das Buch wesentlich kritischer, weil es (möglicherweise zwangsläufig) eine reine Betrachtung der Vergangenheit ist. Das mag zu Hassebraucks möglichem Irrtum führen, den er auch in einem Interview mit der Publikumszeitschrift &lt;a href=&quot;http://www.glamour.de/liebe/beziehung/der-perfekte-partner-frauen-leisten-sich-mehr-gefuehle&quot;&gt;GLAMOUR &lt;/a&gt;gerade wiederholte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Geändert hat sich trotz des gesellschaftlichen Wandels über die Jahrzehnte hinweg überraschend wenig an den Partnerwünschen von Männern und Frauen. Das beweisen Studien, die seit den 1940er-Jahren wiederholt durchgeführt werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wissenschaft von der Partnerwahl oder Sandkastenspiel? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fragt sich, &lt;em&gt;wie beweiskräftig diese angeblichen „Studien“ sind,&lt;/em&gt; denn die allerwenigsten beruhen auf eine tatsächliche Partnerwahl, sondern auf wissenschaftlichen Sandkastenspielchen. Man würde sich eine Wissenschaft wünschen, die allein der Wahrheit verpflichtet ist - doch ist sie dies? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Wissenschaftler stellen zumeist fest, welche Partner die Menschen wählen würden, wenn sie die freie Wahl hätten und sie sehr wenig (oder gar nichts) über diesen Partner wissen. Das ist die übliche Methode – und sie ist einfach lächerlich. &lt;br /&gt;
2.	Diese Methode ergibt selbstverständlich keine glaubwürdigen Ergebnisse darüber, welche Partner wirklich gewählt werden. Um dies festzustellen, ist eine Langzeitforschung an realen Personen nötig. &lt;br /&gt;
3.	Eine reale Partnerwahl ist noch keine erfolgreiche Partnerwahl. Niemand hat jemals verbindlich festgestellt, welche Beziehungen wirklich erfolgreich waren. „Nicht geschieden worden zu sein“ reicht hier nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Relevante&quot; Aspekte und Merkmale - gibt es sie wirklich?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sonst bleibt der Professor im Allgemeinen und sagt GLAMOUR so lapidare Sätze wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ähnlichkeit ist der Schlüssel für ein glückliches Zusammensein … sie reduziert Reibungen und damit Konflikte. Je ähnlicher sich zwei Menschen in relevanten Aspekten sind, desto glücklicher sind sie mit ihrer Beziehung.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Glaube an die Wissenschaft soll gestärkt werden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun könnte man dies akzeptieren, wenn die „relevanten Aspekte“ benannt worden wären, denn immerhin gibt es inzwischen eine durchaus wissenschaftliche Überzeugung, dass die „relevanten“ Aspekte neu überdacht werden müssen. Doch könnte es sein, dass der Professor mittlerweile der Online-Dating-Branche in irgendeiner Form verpflichtet ist? Der nächste Satz aus „GLAMOUR“ gibt Aufschluss, und er wird alle erneut alle erfreuen, die dem Glauben an die Wissenschaft stärker anhängen als dem eigenen Beurteilungsvermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es macht Sinn, sich bei der Partnersuche im Internet an den Partnervorschlägen der Onlineanbieter zu orientieren. So ist gewährleistet, dass die Person zumindest grundsätzlich in den für eine langfristig zufriedenstellende Beziehung sprechenden Merkmalen zu einem passt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies entspricht kaum dem &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6094-Persoenlichkeitstests-erneut-im-wissenschaftlichen-Zwielicht.html&quot;&gt;Stand der Wissenschaft&lt;/a&gt;, weil die angeblichen „Merkmale“ derzeit wissenschaftlich eher im Zweifel stehen als bestätigt werden. Denn welche „Merkmale“ heute für eine „langfristig zufriedenstellende Beziehung“ sprechen, ist ungewisser als jemals zuvor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür gibt es eine einfache, wenngleich völlig außerpsychologische Begründung: Vor 100 Jahren war es noch fast unmöglich, außerhalb des eignen Milieus zu heiraten, vor 50 Jahren war es immerhin noch ungewöhnlich.  Erst heute, und insbesondere seit der Möglichkeit des Online Datings, ist eine weite, milieuübergreifende Ehe wahrscheinlicher geworden. Die Merkmale, die dabei zum Glück führen, können also noch gar nicht verlässlich erforscht worden sein – selbst wenn das Gegenteil ständig behauptet wird. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 Sep 2012 08:32:32 +0200</pubDate>
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    <category>beratung</category>
<category>buch</category>
<category>dating</category>
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<category>wissenschaft</category>

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<item>
    <title>Studie zur Partnerwahl oder Wissenschaftsschrott?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6440-Studie-zur-Partnerwahl-oder-Wissenschaftsschrott.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/6440-Studie-zur-Partnerwahl-oder-Wissenschaftsschrott.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1235 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;405&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/gutes_im_muell.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Manchmal findet man etwas Gutes im Müll - aber man muss sich schon auskennen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als ich einen Artikel, in dem etwas journalistisch aufbereitet wurde, was den Zeitungen eigentlich peinlich sein müsste: die kritiklose Veröffentlichung von &lt;a href=&quot;http://www.news.de/gesellschaft/855349276/schluepfrige-studien-forscher-stehen-auf-sex/1/&quot;&gt;Wissenschaftsschrott über Sex.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Zeitungen, aber auch billig gemachte Internetmedien und Blogger haben einen großen Bedarf an Sensationen, die einen Hauch von Seriosität haben. Diesen Hauch von Seriosität geben veredelnde Worte wie „Studien“, „wissenschaftlich“, „Umfragen“, „Professor“ und „Universität“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel der „Niederländischen Forscher“ lässt sich gut zurückverfolgen, wie Meldungen um den Erdball gehen. Das Thema muss nur genügend dreist sein, und „Sex“ verkauft sich immer. Man könnte die Studie, die ich meine, angesichts der Testmethoden als eine &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6423-Frauen-schoener-Ekeln.html&quot;&gt;Seifenoper mit Forschungs-Tarnkappe&lt;/a&gt; bezeichnen, aber wer wagt das schon? Der entsprechende Artikel muss nun nur noch etwas mehr enthalten: den Namen der Forscherin, den der Universität und den Namen des „Fachblattes“, in dem alles zuerst veröffentlicht wurde. Punkt, Punkt, Komma, strich – fertig ist die wissenschaftliche Maske. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie &quot;wissenschaftlich&quot; ist die Wissenschaft wirklich? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seriöse Forschung“ ist immer dann seriös, wenn sie an Universitäten und Instituten durchgeführt wird und die Ergebnisse nachprüfbar dargestellt werden. Doch dass die Forschung „seriös“ ist, heißt noch nicht, dass ihr Wahrheitsgehalt hoch ist. Dazu muss man wissen, dass der größte Teil der Forschungen über Partnersuche, Partnerwahl und Sympathie unter Laborbedingungen mit unerträglich vereinfachten Methoden durchgeführt wird. Hier einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Als Partnerwahl wird die Wahl von Fotografien angesehen. Das grenzt an Bluff.&lt;br /&gt;
-	Einzelne Komponenten werden aus der Partnerwahl hervorgehoben, das Gesamtbild wird aber vernachlässigt. Das ist eine Verfälschung. &lt;br /&gt;
-	Ein Großteil der Studien wird an jungen Menschen, Studentinnen und Studenten, vorgenommen. Das ist unseriös, weil ich Menschen zwischen 20 und 30 noch entwickeln.&lt;br /&gt;
-	In aller Regel werden lediglich „Laborversuche“ durchgeführt – es wird also nicht geforscht, wie siech Menschen im wirklichen leben tatsächlich verhalten.&lt;br /&gt;
-	Oftmals werden die Ergebnisse von Kontrollgruppen nicht bekannt – de Frage ist, ob es überhaupt welche gab.&lt;br /&gt;
-	Zahllose Studien verwechseln Ursache und Wirkung – nur in Nebensätzen wird, wenn überhaupt, erwähnt, dass dies der Fall sein könnte. &lt;br /&gt;
-	Die weitaus meisten Studien zur Partnerwahl sind in Wahrheit keine Studien zur Partnerwahl, weil gar nicht festgestellt wird, welche Partner gewählt werden. Es sind Sandkastenspiele. Wollet man wirklich wissen, wie die Partnerwahl erfolgt, müsste man Langzeitstudien anlegen – und die kosten „richtig Geld“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht alle Studien sind wirklich &quot;Studien&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt nun aber noch, dass zahllose Umfragen als „Studien“ ausgegeben werden. Der durchschnittliche Leser kann werden entscheiden, wie relevant diese Studie ist, noch kann er die Methoden nachvollziehen. Im Endeffekt weiß er nicht einmal, welche Interessengruppen dahinterstehen, selbst wenn der Auftraggeber genannt wird. Neuerdings werden sogar Datenbankauswertungen von Partnerbörsen als glaubwürdige Anhaltspunkte für das Paarungsverhalten vermarktet.  Man kann vom Leser nicht erwarten, dass er weiß, dass die Ergebnisse im Fall „A“ aus einer von Akademikern dominierten Partnerbörse kommen, im Fall „B“ von einer sektiererischen Partneragentur und im Fall „C“ von einer Sexbörse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso weiß der gewöhnliche Leser nicht, wie man Fragen so stellt, dass später die erwünschten Ergebnisse veröffentlicht werden können, und er weiß ebenso wenig, wie man Statistiken so manipuliert, dass die Zahlen stimmen, die Aussagen oder Grafiken aber den gegenteiligen Anstrich bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Rat an Sie: Lesen Sie sogenannte „Wissenschaftsmeldungen“ über Liebe, Sex und Partnerwahl so, wie die Berichte über Stars und Sternchen lesen. Gelegentlich sind sie wahr, gelegentlich ist etwas Wahres dran, und manchmal hat man sich etwa zusammengereimt, was sich nett liest. Wenn Sie etwas aus der Wissenschaft ernst nehmen müssten, dann würden sie es häufig, über Jahre hinaus und von kompetenten Beratern unterschiedlicher Art hören. Die üblichen Tageszeitungen und Onlinemedien hingegen sind in der Regel eitle, geschwätzige und über alle Maßen oberflächliche Informationsquellen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 23 Sep 2012 11:23:07 +0200</pubDate>
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    <category>beratung</category>
<category>liebe</category>
<category>liebepur</category>
<category>presse</category>
<category>sex</category>
<category>wissenschaft</category>

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    <title>Partnerwahl und Wissenschaft – zum Nachdenken und Amüsieren</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6430-Partnerwahl-und-Wissenschaft-zum-Nachdenken-und-Amuesieren.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1226 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;465&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/maus.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Angeblich können es die Mäuse: MHC riechen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Natürlich braucht die Gesellschaft die Wissenschaft, und die Wissenschaft braucht die Gesellschaft. Nur wenn, dann bitte eine exakte Wissenschaft, die nicht auf bloßen Annahmen basiert. In diesem Fall: Wenngleich unstrittig ist, dass die Wahrnehmung von Körpergerüchen einen gewissen Einfluss auf die Partnerwahl hat, sind solche &lt;a href=&quot;http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;r=507872&quot;&gt;Behauptungen&lt;/a&gt; äußerst fragwürdig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Untersuchungen in England hätten …  gezeigt, … dass Paare, bei denen zur Zeit der Partnerwahl diese Fähigkeit (zur Wahrnehmung des &lt;a href=&quot;http://user.meduni-graz.at/helmut.hinghofer-szalkay/XVII.4.htm&quot;&gt;MHC-Systems&lt;/a&gt;) blockiert war - durch Schwangerschaft oder durch ältere Versionen der Antibabypille - höhere Scheidungsraten zu verzeichnen hatten als Paare, die in der entscheidenden Zeit die Immungene riechen konnten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schön – nur wäre natürlich sinnvoll, wenn der Herr Professor uns gesagt hätte, an welchen Menschen in „England“ dies festgestellt wurde und mit welchen Methoden, und wer als Kontrollgruppe benutzt wurde. Spekulieren kann jeder, dazu brauchen wir keine Wissenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Studien kann &lt;a href=&quot;http://pcwww.liv.ac.uk/~scr/pdf/2012_Roberts_ProceedingsB.pdf&quot;&gt;hier nachgelesen&lt;/a&gt; werden.  (PDF, englisch) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 17 Sep 2012 09:03:45 +0200</pubDate>
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    <category>beratung</category>
<category>wissenschaft</category>

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    <title>Humor ist, wenn man über Humorforscher noch lachen kann</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6417-Humor-ist,-wenn-man-ueber-Humorforscher-noch-lachen-kann.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1217 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;516&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/humor.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Humor zahlt sich auch bei Frauen aus - mit Sicherheit &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer sind anders, Frauen auch. Das ist gegenwärtig allüberall Thema, und verdeckt wird es unter pseudo-akademischen Diskussionen. Nun hat man den Humor als Untersuchungsgegenstand entdeckt, und dabei sehr viel herausgefunden: Frauen lachen anders, Männer auch. Das mündet dann in diese tolle Erkenntnis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Was beim Lachen ... gegeben sein muss, ist eine gesellschaftliche Situation.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vernehme es (wie immer) mit ganz vorzüglicher Hochachtung, und ich habe auch dies sorgfältig gelesen:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Auch Kontaktanzeigen belegen den hohen Stellenwert von Humor und Lachen auf dem Markt des erotischen Kapitals: Frauen interessieren sich nicht dafür, ob Männer lachen, sondern dafür, dass Männer sie zum Lachen bringen. Und Frauen suchen in Anzeigen öfter Humor, als dass sie Humor anbieten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön, also sind Lachen und Humor „erotisches“ und kein „soziales“ Kapital, doch wie ist es eigentlich mit der „Verteilung“ – und was bedeutet dies für das Online-Dating? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Humor – Angebot und Nachfrage&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer älteren Erhebung, bei der man allerdings genau zählte, stand der Humor in der Selbstdarstellung der Frauen auf Platz neun, bei den Wünschen an die Männer kam er aber auf Platz zwei, gleich nach „geistreich“.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt gewichtet stellten sich Männer gerne als humorvoll dar und kamen damit auf Platz vier in der Hitliste eigener Eigenschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Humorvolle Frauen wünschten sich demnach weniger Männer: Hier kam der Humor nur auf Platz acht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweifel am Verhältnis des Humors &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer neueren, aber ebenfalls schon etwa angejahrten Erhebung (1996) fragten etwa doppelt so viel Frauen Humor an, als sie ihn als Eigenschaft anboten. Dies deutet allerdings auf einen Wandel hin, denn 1981 waren es 40 Angebote zu 148 Anfragen – was grob gerechnet einem Verhältnis von 1: 3,5 entspräche. Wären beide Datenquellen vergleichbar, und hätte man neuere Daten, so würde sich mit Sicherheit feststellen lassen, dass dies Missverhältnis weiter abgenommen hat. Dem Autor dieser Zeilen liegen Ergebungen aus dem Vereinigten Königreich vor, nachdem sich das Verhältnis 2010 so gut wie nivelliert hatte: Frauen suchten nun nur noch geringfügig (86:80 Prozent) mehr humorvolle Männer als Männer humorvolle Frauen suchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Echter Humor zeigt sich erst beim Zusammentreffen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon, wie sich Frauen und Männer darstellten, wird der Humor aber als wichtiges Mittel zur Bewältigung alltäglicher Probleme gesehen. Man kann deshalb mit Fug und Recht behaupten, dass nicht die Anzeigenwünsche, sondern die tatsächlichen Eigenschaften zählen. Mit anderen Worten: Was in Anzeigen oder Online-Profilen  gewünscht wird, ist verhältnismäßig belanglos – das Verhalten beim Date ist wesentlich wichtiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen – es ist nicht alles Gold, was geschrieben wird. Allerdings sollten Männer durchaus auch online ihren Humor stärker betonen – das könnte möglicherweise dabei helfen, ein paar Plätze nach vorne zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate, wie hier wiedergegeben, aus &lt;a href=&quot;http://www.clack.ch/ressort/artikel/Artikel/4789/Humor-Argument&quot;&gt;CLACK&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Ich empfehle aber, den Originalartikel im &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/books/2012/sep/02/why-we-laugh-psychology-provine&quot;&gt;Guardian&lt;/a&gt; zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Quellen: LoveGeist Report, 2010, Flesch, &quot;Nur ernstgemeinte Zuschriften erbeten&quot;, Düsseldorf 1982 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Sep 2012 11:11:43 +0200</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>datingexperte</category>
<category>maenner</category>
<category>singleboersen</category>

</item>
<item>
    <title>Dating – der nicht ganz korrekte Begriff</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6414-Dating-der-nicht-ganz-korrekte-Begriff.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    „Dating“ ist ein viel verwendeter Begriff – doch wo wird er erklärt? Ich habe in Longmans „Dictioanry of Contemporary Englisch“ nachgesehen.  Dort wird Dating als ein Begriff aus dem „amerikanischen Englisch“ bezeichnet. Er bedeute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine Liebesbeziehung zu jemandem haben“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das trifft allerdings nur dann zu, wenn er so gebraucht wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Triffst du dich noch mit Sarah?“ (Are you still dating Sarah?), also in der Form “&lt;em&gt;to be dating somebody&lt;/em&gt;”. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauer wusste es das “&lt;a href=&quot;http://www.urbandictionary.com/define.php?term=dating&quot;&gt;Urban Dictionary&lt;/a&gt;” , das folgenden Hinweis gab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Man sagt es von einem Liebespaar in einem frühen Stadium seiner Beziehung, wenn es miteinander ausgeht, um festzustellen, wie man wirklich ist, bevor man ein &lt;em&gt;richtiges Paar &lt;/em&gt;wird. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formulierung in einem &lt;a href=&quot;https://profamilia.sextra.de/pages/sextra/informatives/sexlex/dating_105.html&quot;&gt;Online-Lexikon&lt;/a&gt; für Jugendliche lautet deshalb richtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;In Amerika (1) bedeutet das Wort ungefähr das gleiche wie &quot;miteinander gehen&quot; oder &quot;zusammen sein&quot;, also eine feste Freundin bzw. einen festen Freund haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt also – der  Rest aber ist fragwürdig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Bei uns sagt man mittlerweile oft &quot;Date&quot;, wenn man ein Rendezvous meint, weil viele den englischen Ausdruck cooler finden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1215 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;329&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/date.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Date kann alles sein ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Hier wird falsches Englisch zu einem ebenso falschen Deutsch: Ein Date ist  im Englischen eine Verabredung, im Deutschen ein Treffen. Das „Rendezvous“ ist im Französischen ein Treffen, dafür aber in Deutschland ein romantisches Treffen, um eine Liebesbeziehung zu beginnen oder zu pflegen. Wer also ein „Date“ hat, betreibt nicht „Dating“ – er hat einfach eine Verabredung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia sülzt in der &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Dating&quot;&gt;englischen Version&lt;/a&gt; lange am Thema herum, trifft aber keine verbindliche Aussage über den Wortgebrauch. Die deutsche Version ist für denjenigen, der nach „Dating“ sucht, ein Lacherfolg: Dort verweist „Dating“ auf das Wort „&lt;a href=&quot; http://de.wikipedia.org/wiki/Stelldichein&quot;&gt;Stelldichein&lt;/a&gt;“, eine Eindeutschung des Wortes „Rendezvous“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://www.duden.de/rechtschreibung/Dating&quot;&gt;Duden&lt;/a&gt; ist wesentlich radikaler und, wie fast immer, sehr modern. Nach seiner Auffassung ist „Dating“ das Sichverabreden, und der Duden setzt in Klammern: „mit möglichst vielen wechselnden Partnern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint also keine „einheitliche“ Definition von „Dating“ im Deutschen zu geben. Sehr peinlich für die Teenager-Aufklärungsseiten: Der Begriff „Dating“ war über die Suchfunktion nicht zu finden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hauseigenes Lexikon des Liebesverlags erklärt &lt;a href=&quot; http://www.lexikonderlust.de/dating&quot;&gt;Dating&lt;/a&gt; anders als alle anderen – womit wir nicht sagen wollen, dass andere nicht auch recht haben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) gemeint sind die USA. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Sep 2012 11:14:24 +0200</pubDate>
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    <category>dating</category>
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</item>
<item>
    <title>Dating-Forscher mit &quot;Common Sense&quot; – jetzt stimmt die Richtung</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6412-Dating-Forscher-mit-Common-Sense-jetzt-stimmt-die-Richtung.html</link>
            <category>dating und wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1213 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;404&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/beforschen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Insekten zu beforschen, ist problemlos: sie haben keine eigene Meinung dazu &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Die Studien der Universität Bamberg waren der Liebepur und allen anderen Medien, die kritisch mit „der“ Wissenschaft umgehen, stets ein Dorn im Auge. Nach Meinung der meisten Branchenbeobachter lag dies am Erfolgszwang der Forscher, die zum damaligen Zeitpunkt über ein sehr schlechtes Basismaterial verfügt haben sollen. Dennoch wanderten weitgehend &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/2755-Uni-Bamberg-Wann-kommen-die-Karten-endlich-auf-den-Tisch.html&quot;&gt;ungesicherte Erkenntnisse&lt;/a&gt; sehr schnell an die Öffentlichkeit, und sie fanden sogar sehr vorschnell und (nach meiner Auffassung) unqualifiziert Eingang in das Online-Lexikon „Wikipedia“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woran es sonst noch liegen mag, ist ungewiss – aber nun hat sich ein Wandel ergeben: In letzter Zeit meldet sich häufiger Hans-Peter Blossfeld, seines Zeichens Professor für Soziologie an der Universität Bamberg. Der Professor verbindet in erfrischender Weise Forschungsergebnisse mit „Common Sense“ und weiß beispielsweise (Zitat):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;In Wirklichkeit verläuft das Flirten online, genauso wie auch im Alltag. Im Internet passiert es nur bewusster.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf den von vielen Medien verbreiteten Blödsinn (aus fragwürdigsten Quellen), dass im Internet „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5780-Die-Wahrheit-beim-Dating-ist-langweilig-die-Luege-auch.html&quot;&gt;gelogen wird,&lt;/a&gt; das sich die Balken biegen“ mag der Professor nicht zustimmen, und relativiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Im Internet würde nur manchmal geschummelt … (aber das geschehe auch in der Realität, zum Beispiel) … immer dann, wenn Frauen sich schminken oder hohe Schuhe anziehen würden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Peter Blossfeld spricht auch über die Studien und bestätigt, was die Liebepur mittlerweile seit einem halben Jahrzehnt behauptet: Soziale Gemeinsamkeiten schlagen sämtliche von Psychologen hoch bewertete sogenannte „Persönlichkeitsmerkmale“ . Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtete, ergaben die Forschungen dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;In seiner Studie hat er (Blossfeld) auch herausgefunden, dass sozialkulturelle Ähnlichkeiten eine Rolle spielen. Der Beruf, die soziale Herkunft und die Bildung seien ausschlaggebend dafür, dass ein Profil angeklickt werde.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bestätigt der Professor weitgehend, was Experten aus dem Umfeld des Online-Datings und andere kritische Beobachter der Paarbildung schon lange wissen: Man versucht sich dort einzubinden, wo man sich am besten auskennt oder wohin man sich während seines Lebens „vorgerobbt“ hat. Unterschiedliche soziale Hintergründe haben nämlich einen ähnlichen Effekt wie unterschiedliche Ethnien: Man benötigt wesentlich mehr Aufwand, um sich im Umfeld des Anderen auszukennen – und die emotionale Kraft, dies Tag für Tag neu zu entdecken und zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Zitate aus: &lt;a href=&quot;http://www.augsburger-allgemeine.de/digital/Online-Dating-Geschwindelt-wird-auch-offline-id21783886.html&quot;&gt;Augsburger Allgemeine&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2011 by &lt;a href=&quot;http://www.rosinentexte.de&quot;&gt;rosinentexte.de&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Sep 2012 08:39:08 +0200</pubDate>
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